Kategorie: Handball

Der SV Eiche 05 testet

Der Fahrplan der in die dritte Woche gehenden Vorbereitung bei den Verbandsligahandballern des SV Eiche 05 Biederitz nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem das ursprünglich für letzte Woche angedachte Testspiel gegen den kommenden Ligarivalen SV Irxleben kurzfristig von den Gästen abgesagt wurde, läuft nun am Donnerstag ab 19:30 Uhr in heimischer Ehlehalle der erste Testlauf gegen die ligahöhere SG aus Schönebeck. Am kommenden Dienstag erwarten dann die Schützlinge um Neu- Trainer Rene Schaarschmidt zur gleichen Zeit den Barleber HC aus der 1. Nordliga. Am 13. August geht es schließlich zum Verbandsligisten HSV 2000 Zerbst (19:30 Uhr), ehe der gleiche Gegner am 1. Fantag des SV Eiche 05 am 18. August um 11 Uhr in der Ehlehalle zum „Rückspiel“ aufschlägt. An diesem Tag findet dann ab ca. 14 Uhr auch das traditionelle „Detlef- Heine- Gedenkturnier“ statt, welches diesmal ausschließlich mit Biederitzer Mannschaften ausgetragen wird. Neben der ersten Mannschaft wird auch die dritte Vertretung, die männliche A- Jugend und ein Team aus Frauen- bzw. weiblicher B- Jugend an den Start gehen. „Ich bin mit den ersten zwei Wochen durchaus zufrieden, obwohl natürlich die Urlaubszeit in Sachen Personal noch ihre Spuren hinterläßt“, zog Schaarschmidt ein erstes kleines Resümee nach sechs absolvierten Trainingseinheiten. Die Frauen, die erst am 31. Juli in die Vorbereitung starten, bestreiten am 23. August ein Vorbereitungsspiel beim Sachsen- Anhaltligisten TSG Calbe.

1. Männer startet „runderneuert“ in die Vorbereitung

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz sind am Montag in die siebenwöchige Saisonvorbereitung gestartet. Das neue Trainergespann Rene Schaarschmidt/Ingo Heitmann begrüßte trotz Urlaubszeit zum Auftakt immerhin zehn Aktive und war mit dem eher vorsichtigen Start durchaus zufrieden.

„Wir wollen hier heute nicht gleich Bäume ausreißen, sondern tasten uns so langsam an die höheren Belastungen heran“, machte der Neu- Coach Rene Schaarschmidt kurz vor dem ersten vier Kilometer langen Lauf seiner grunderneuerten Truppe, die in der Vorbereitung dreimal trainieren wird, deutlich. Zuvor hatte der Abteilungsleiter Handball des SV Eiche 05 Klaus- Dieter Wolf das Wort ergriffen und sowohl der Mannschaft als auch den Verantwortlichen für die bevorstehende fraglos sehr schwere Saison alles Gute gewünscht und jegliche Unterstützung zugesagt. Der aktuell zur Verfügung stehende Kader besteht zunächst fest aus 12 Feldspielern und drei Torhütern, wobei von der ehemaligen ersten Mannschaft, die in der Endabrechnung in der Vorsaison in der höheren Sachsen- Anhaltliga auf Rang zehn einkam, lediglich Kreisläufer Andre Freistedt und Außen Christian Kinast übrig geblieben sind. Als feste Neuzugänge stehen derzeit lediglich Torhüter Michael Tschirschwitz (von TuS Magdeburg) und Außen Jannis Fehse (HSG Altmark West) im 15köpfigen Biederitzer Aufgebot. Die anderen Akteure spielten zuvor in der zweiten Mannschaft in der 1. Nordliga, der Fortbestehen derzeit auf sehr wackligen Beinen steht.
„Wir stehen ohne Frage vor einer sehr schweren Saison, in der es nur das Ziel geben kann, in der Endabrechnung über dem Strich einzukommen“, gab Schaarschmidt seinen neuen Schützlingen dann mit auf den Weg, der rund um das Baggerloch führte. Nach der Rückkehr schlossen sich diverse Dehnungs- und Kräftigungsübungen auf dem Schulsportplatz an, da sich die Ehlehalle derzeit einer ausgiebigen Grundreinigung unterzieht. Ein abschließendes kleines Fussballspiel schloss die erste noch nicht so intensive, aber von vielen Späßen begleitete Trainingseinheit ab.
Die Vorbereitung hat mit dem 1. Fantag des SV Eiche 05 am 18. August bereits einen fixen Termin. An diesem Tag testen die SVE- Mannen bereits um 11 Uhr gegen den HSV 2000 Zerbst (Verbandsliga Süd) und werden im Anschluss ab ca. 14 Uhr auch am „Detlef- Heine- Gedenkturnier“ teilnehmen, welches in diesem Jahr erstmals durchweg unter Biederitzer Mannschaften ausgespielt wird. „Sowohl die erste als auch die dritte Vertretung werden wie die männliche A- Jugend eine Mannschaft stellen. Auch der weibliche Bereich wird aus den Frauen und weiblicher B- Jugend eine Truppe auf die Beine stellen“, erläuterte Abteilungsleiter Wolf in Bezug auf diesen Event, an dem alle im Spielbetrieb befindlichen Mannschaften vor Ort sein werden. Ansonsten wird es für die Verbandsliga- Sieben dann noch das „Rückspiel“ in Zerbst geben und auch weitere Trainingsspiele gegen den baldigen Ligarivalen SV Irxleben und dem Barleber HC (1. Nordliga) sind fest eingeplant, derzeit aber noch nicht terminiert. Am 24./25. August könnte dann mit der 1. Runde im HVSA- Pokal schon die erste Bewährungsprobe auf dem Programm stehen. „Bekommen wir da allerdings ein Freilos, werden wir am 2. Biederitz- Lauf teilnehmen und im Anschluss ein Testspiel in eigener Halle bestreiten“, ging Schaarschmidt näher auf das letzte freie Wochenende ein, ehe am 1. September um 16 Uhr beim HSV in Haldensleben der Saisonauftakt erfolgt.

Zwei Siege beim Beach- Handball am Barleber See

Vier Biederitzer Nachwuchsmannschaften nahmen am letzten Sonntag am traditionellen Beach- Handballturnier am Barleber See teil. Trotz tropischer Temperaturen jenseits der 35 ° Grad kämpften zahlreiche Mannschaften in verschiedenen Altersklassen um die begehrten Pokale und Urkunden. Der Biederitzer Handballnachwuchs konnte besonders bei der D- Jugend auf dem eher ungewohnten Geläuf glänzen und fuhr jeweils Turniersiege ein. Die weibliche D- Jugend gewann zunächst alle drei Gruppenspiele und konnte schließlich auch das Finale gegen den Barleber HC II nach Penaltywerfen siegreich gestalten. Die männliche D- Jugend setzte sich vor der JSpG LSV 90 Klein Oschersleben/Lok Oschersleben und dem Güsener HC durch. Die weibliche B- Jugend kam in der Endabrechnung auf Rang 5 ein, während die JSP Allertal, der HSV Warberg/Lelm und der BSV 93 Magdeburg die Podestplätze erklommen. Bei der männlichen A- Jugend setzten sich der SC Magdeburg II vor der eigenen ersten Vertretung durch. Der BSV 93 Magdeburg II belegte Platz 3, während die Biederitzer in einem Achterteilnehmerfeld auf Rang 7 einkamen. „Auch unabhängig von den Platzierungen war es für alle Mannschaften trotz erschwerter Bedingungen ein gelungener Saisonabschluss“, meinte stellvertretend Michael Thielicke (Trainer MJD) vom SV Eiche 05 Biederitz.

Saisonrückblick Nachwuchs Spielzeit 2018/2019

Für den Nachwuchs des SV Eiche 05 Biederitz war die zurückliegende Spielzeit 2018/2019 erneut eine sehr erfolgreiche Saison. Während die männliche B- und C- Jugend in den Sachsen- Anhaltligen eine sehr gute Rolle spielten, kamen auch die Mannschaften in den Nordligen auf oberen Tabellenplätzen ein. Auch die Minis wussten in der abgelaufenen Spielserie wiederum zu überzeugen. Fazit: Der Nachwuchs des SV Eiche 05 ist in allen Altersklassen auf einem sehr guten Weg und konnte erneut große Leistungssteigerungen verzeichnen.
Die männliche B- Jugend schloss die Saison in Sachsen- Anhalts höchster Spielklasse auf einem hervorragendem dritten Platz mit 23:9 Punkten ab. „Die Jungs können sehr stolz auf sich sein. Sie haben viel dazugelernt, auch weil sie viel vom Trainingsprozeß auf den Ligaalltag umgesetzt haben“, zog der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister zurecht ein überaus positives Fazit. In der Hinrunde gab es durchweg spannende Begegnungen, denn nicht eine Partie hatte einen Unterschied von drei Treffern zu verzeichnen. So stellte sich schon früh der Lernprozeß im Ligaaalltag ein, obwohl der Hinrundenabschluss gegen Jessen am grünen Tisch gewonnen wurde. Der hohe Rückrundenauftaktsieg mit 37:24 gegen den späteren Meister aus Westeregeln war dann sicherlich eines der Highlights der Saison. Wichtig war dann auch der Erfolg gegen einen der ärgsten Verfolger GW Wittenberg/Piesteritz (30:29), ehe auch die SG Kühnau mit 36:30 nach einer tollen Aufholjagd niedergerungen werden konnte. Der Teilerfolg beim späteren Vizemeister HSV 2000 Zerbst bedeutete dann in der Endabrechnung Bronze. Dass mit einem Sieg beim HSV sogar Silber gebracht hätte, wäre indes Jammern auf sehr hohem Niveau.
Kader MJB SAL: Cedric Lengefeld (15 Spiele/0 Tore), Moritz Heseler (5/0) – Robin Urban (15/59), Luca Exner (12/3), Robin Anderson (11/2), Moritz Steinweg (15/89), Ivo Jagarzewski (11/4), Tim Koine (14/110), Till Schneider (14/18), Lukas Hartmann (15/41), Philip Wohl (15/43), Dorian Oberwinter (12/58), Emil Simon (13/0), Konrad Beres (9/0)
Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 kam schlussendlich nach einer überzeugenden Spielzeit mit 20:16 Zählern auf Rang 5 ein. „Wir können mit unserem Auftreten ausnahmslos zufrieden sein. Die Jungs haben sich viel angenommen und konnten davon in der Folge mehr und mehr profitieren. Wir freuen uns schon jetzt auf die vor uns stehenden Aufgaben“, meinte der SVE- Coach Dirk Hesse, der mit seinem kleinen Kader auch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte, rückblickend. Ärgerlich waren in der Hinrunde fraglos die Punktverluste gegen GW Wittenberg/Piesteritz (21:21) und beim SV Irxleben (22:24), während man im Heimspiel gegen den späteren Vizemeister JSpG Kühnau/DR HV 06 beim 27:28 vor einer großen Überraschung stand. In den anderen Begegnungen gab es zwar ab und an Auszeiten, doch die Zähler blieben schließlich doch beim SVE- Nachwuchs. In der Rückrunde stachen dann die Heimspiele gegen die HG 85 Köthen (36:32) und gegen den späteren Meister SC Magdeburg heraus, dem trotz einer 17:33- Niederlage lange Paroli geboten werden konnte. Mit dem 30:26 in Wittenberg gelang den Hesse & Co schließlich neben einer gelungenen Revanche auch ein überzeugender Saisonausklang.
Kader MJC SAL: Moritz Heseler (14/0), Lukas Rieger (13/0), Gustav Nafe (7/0) – Marius Hammecke (18/39), Marvin Müller (17/27), Julius Warnecke (15/47), Konrad Beres (18/140), Jonas Maffert (16/74), Jan Schmidt (17/6), Lukas Hesse (18/84), Emil Simon (18/38), Maksymilian Beres (18/41), Ole Kupsch (11/3)
Die weibliche C- Jugend kam in der Staffel 1 hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Oebisfelde (28:0) mit 23:5 Zählern auf Rang 2 ein, was gleichbedeutend mit der Teilnahme am Final- Four war. Durch die einfache Punkterunde marschierten die Mädels um Trainerin Doreen Schieke zumeist mit klaren Erfolgen, die lediglich nicht ganz unerwartet gegen den Überflieger SVO ausblieben. Den fünften völlig bedeutungslosen Minuspunkt handelte sich der SVE- Nachwuchs am letzten Spieltag gegen die HSV Magdeburg- Reserve ein. Im Final- Four in der Landeshauptstdt gab es im Halbfinale am späteren Sieger HSV Magdeburg beim 16:24 kein Vorbeikommen. Für eine überaus erfolgreiche Spielzeit belohnten sich die Biederitzer dann mit einem knappen 25:24- Erfolg im kleinen Finale gegen den BSV 93 Magdeburg. „Schon das Erreichen des Final- Four war für uns alle ein riesiger Erfolg und die Bronzemedaille war dann die Krönung“, konnte Schieke naturgemäß ein überaus erfolgreiches Fazit einer langen Saison ziehen.
Kader WJC Nordliga: Rena Grunert (13/0) – Jolin Dettmer (11/31), Maira Hofmann (13/94), Amy Eilert (12/67), Angelina Bandey (13/15), Louisa Schnell (13/43), Charlott Rosenau (12/60), Antonia Kauert (10/3), Pauline Neuendorf (13/91), Sarah Barthelmann (7/23), Cosima Hermann (3/2)
Final- Four- Teilnahme hieß es auch für die männliche D- Jugend nach Abschluss der einfachen Punkterunde, konnten doch alle 14 Begegnungen in Staffel 1 schadlos heruntergespielt werden und 28:0 Punkte verbucht werden. Den knappsten Sieg gab es zum Auftakt gegen den TuS Magdeburg mit 27:18 und auch die Derbys gegen den späteren Rangzweiten JSpG Gommern/Möckern wurden überaus deutlich (41:20 und 48:30) gestaltet. Auch im Final- Four konnte dann den Biederitzern keine Mannschaft das Wasser reichen. Nach dem Erreichen des Finales (28:12 gegen den Güsener HC) standen die SVE- Youngster wieder der JSpG Gommern/Möckern gegenüber und setzten sich völlig verdient mit 23:11 durch. „Diesen Titelgewinn haben sich meine Jungs mehr als verdient. Nahezu jeder Spieler konnte sich erneut verbessern“, blickte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke völlig zurecht stolz in den Rückspiegel.
Kader MJD Nordliga: Philipp Wolff (13/0) – Marvin Wohl (13/15), Maximilian Gröbe (7/3), Timo Schlieb (14/12), Linus Steinweg (14/49), Max Kalsdorf (12/2), Lukas Ribbert (14/68), Tim Thielicke (14/99), Jannis Hartmann (12/14), Aaron Bruska (11/10), Jan Schmidt (11/57), Lukas Hesse (10/97), Ole Kupsch (4/7), Willi Geirsson (4/3), Jonas Maffert (7/77)
Platz 5 mit 24:20 Zählern standen in der Endabrechnung für die weibliche D- Jugend zu Buche. „Mit dieser Platzierung sind wir durchaus zufrieden, sind uns doch die vor uns platzierten Mannschaften nicht nur von den Zahlen her noch ein ganzes Stück voraus. Die Mädels haben wiederum mehr als einen Schritt nach vorn gemacht“, gab die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt zu verstehen. Gleich im ersten Heimspiel gab es mit dem 17:16 gegen die Reserve des HSV Magdeburg eine große Überraschung. Ansonsten allerdings gab es gegen die Top 4 der Liga nichts zu holen. Während es gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte zumeist zu klaren Siegen reichte, gab es gegen die später punktgleichen Mannschaften BSV 93 Magdeburg (19:16 und 15:18) sowie JSpG Gommern/Möckern (19:11 und 20:23) ausgeglichene Duelle zu sehen.
Kader WJD Nordliga: Neele Zeidler (1/0), Cosima Hermann (22/1) – Lilli Schnelle (17/16), Anika Löffler (20/5), Maren Berlin (21/4), Jessica Urban (22/87), Anouk Wotjak (18/20), Luise Warnecke (21/65), Johanna Hesse (19/64), Ina Schulze (14/0), Katerina Jung (16/4), Charlott Rosenau (19/148), Gerike (2/1), Charlotte Eilitz (19/11), Isabella Kauert (19/3), Madita Wontraba (10/3), Tessa Grotsch (2/0)
Der Sprung unter die letzten Vier gelang indes auch der männlichen E- Jugend. In der einfachen Punkterunde in Staffel 2 gab es lediglich eine Niederlage gleich beim ersten Auswärtsauftritt bei der JSpG Gommern/Möckern (22:24) zu verzeichnen. In der Folgezeit schlossen sich durchweg klare Siege sowohl zuhause als auch in der Ferne an, so dass schlussendlich mit 22:2 Punkten der Platz an der Sonne erklommen wurde. Im Final- Four gelang dann die Wiedergutmachung gegen die JSpG aus Gommern bzw. Möckern. Nach dem verlorenen Halbfinale gegen den SC Magdeburg (20:23) gab es im kleinen Finale einen knappen 22:21- Sieg und somit die Bronzemedaille. „Obwohl wir nur selten wirklich gefordert wurden, war doch eine Leistungssteigerung aller unverkennbar. Die Medaille rundet eine insgesamt sehr positive Spielzeit noch ab“, meinte SVE- Coach Torsten Riek rückblickend.
Kader MJE Nordliga: Philipp Wolff (6/0) – Tim Thielicke (7/60), Aaron Bruska (5/14), Lukas Ribbert (9/64), Marvin Wohl (3/8), Louis Bodenstedt (10/41), Alexander Gröbe (9/0), Anton Riek (12/46), Linus Steinweg (5/21), Julian Hass (10/3), Julius Neumann (9/6), Felix Deneke (11/47), Hugo Härtel (10/34), Nils Blume (11/11), Lennard Reche – Emden (9/8), Felix Theuerkauf (6/1), Edgar Zinke (6/1)
Die weibliche E- Jugend konnte sich in der Nordliga die Vizemeisterschaft hinter dem verlustpunktfreien HSV aus Magdeburg sichern. Die beiden einzigen Niederlagen kassierten die Mädchen um Trainerin Stefanie Hesse gegen den Überflieger aus der Landeshauptstadt, während alle anderen Begegnungen mehr oder weniger sicher gewonnen werden konnten. Einhergehend mit der Silbermedaille im Spielbezirk Nord nahmen die SVE- Mädels schließlich an der Bestenermittlung des HVSA in Dessau teil. Dort wurde schließlich ein zufriedenstellender 5. Platz erreicht, wobei die beiden Auftaktniederlagen gegen Kühnau (6:11) und Weißenfels (4:7) ein durchaus besseres Abschneiden verhinderten. Der abschließende deutliche 9:3- Erfolg gegen den Jessener SV und somit Rang fünf rundete eine insgesamt sehr erfolgreiche Spielzeit ab.
Kader WJE Nordliga: Neele Zeidler (12/7) – Emilia Böhme (11/7), Tessa Grotsch (14/6), Madita Wontraba (13/33), Johanna Hesse (14/172), Sina Schlieb (14/4), Finnja Böhme (12/12), Katerina Jung (12/17), Jendrosch (4/0), Jessica Urban (13/93), Felia Fleischer (6/0), Pia Wiesner (7/0), Natalie Schütt (11/0), Ina Schulze (2/0), Isabella Kauert (9/9)
Die Kleinsten des SV Eiche 05 kamen nach sieben Partien auf einem hervorragenden dritten Platz ein. Mit lediglich zwei Niederlagen gegen den Meister FSV 1895 Magdeburg und den Vize BSV 93 Magdeburg II bei fünf Siegen wiesen die Schützlinge um das Trainergespann Stephan Holzgräbe/Alexander Jantz ebenfalls ihr Können nach und konnten sich völlig zurecht über die Bronzemedaille freuen. „Wir brauchen uns nicht wirklich Sorgen um den Biederitzer Handballnachwuchs machen“, dürfte nicht nur mit Blick auf die Leistungen der Minis an der Ehle für viel Euphorie in den nächsten Jahren sorgen.

 

Eichefrauen mit Saisonausklang

Am Freitag haben die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz die Saison 2018/2019 auf der Elbe ausklingen lassen. Mit Musik und diversen Köstlichkeiten ging es auf einem Floß von Magdeburg aus Richtung Schönebeck. Dabei wurde auch auf die zurückliegende sehr erfolgreiche Spielzeit mit Vizemeisterschaft und Nordcupsieg geschaut und bereits der ein oder andere Blick auf die neue Saison geworfen. Nach dreistündiger Tour gingen die Frauen ihrer Wege, ehe in knapp einem Monat die umfangreiche Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben beginnt.

Saisonrückblick 2. Männer Saison 2018/2019

Das angestrebte Ziel erreicht

Die zweite Vertretung des SV Eiche 05 Biederitz hat die Spielzeit 2018/2019 in der 1. Nordliga mit 13:27 Punkten auf Platz 8 abgeschlossen. Damit wurde das Saisonziel Ligaerhalt in recht souveräner Manier erreicht, wobei die angespannte Personalsituation dabei nicht zu vergessen ist.

Den Verantwortlichen an der Ehle war bereits vor dem ersten Anpfiff klar, dass die Biederitzer Reserve durchaus über die ganze Saison weg eine Baustelle werden und dann auch bleiben könnte. Diese negative Prognose trat dann auch in ihrer ganzen Härte ein, was aber nicht zuletzt auch auf die angespannte Kadersituation der ersten Männermannschaft zurückzuführen war. In Richtung Sachsen- Anhaltliga verabschiedeten sich alsbald dann auch Kreisläufer Sebastian Rabe und Stephan Holzgräbe, die im Großen und Ganzen die Spielzeit im Oberhaus verbrachten. Dazu gesellte sich der frühe Ausfall von Routinier Holger Klingebeil, der überhaupt nur ein Punktspiel bestreiten konnte. Die Langzeitausfälle von Martin Walde und Daniel Bahr taten in der Folgezeit ihr Übriges.
Mit noch recht ordentlich gefülltem Kader gab es zum Auftakt eine vermeidbare 21:25- Niederlage gegen den FSV 1895 Magdeburg, ehe beim ersten Auswärtsspiel in Möckern schon erste Lücken im Aufgebot sichtbar wurden. Dennoch konnte das Derby nach hartem Kampf und 14 Toren von Florian Wentzel mit 31:30 gewonnen werden. Nur eine Woche später stand das nächste Derby in eigener Halle gegen die SG Fortschritt Burg auf dem Programm. „Wir haben am Ende die Ruhe und Disziplin verloren“, resümierte der Biederitzer Coach Wolfgang Rösel nach der verdienten 21:27- Niederlage, der sich ein 20:28 beim MTV in Weferlingen anschloss.
Wichtige Zähler verbuchte die SVE- Reserve dann im Heimspiel gegen die HSG Altmark West II. „Er hat das Spiel an sich gerissen und die Mannschaft förmlich mitgenommen“, meinte SVE- Coach Rösel zu seinem 15fachen Torschützen Florian Wentzel, der schließlich auch Torschützenkönig mit 175 Treffern wurde, beim 32:23- Erfolg. Erwartete Niederlagen gab es dann bei den Ligakrösussen SV Irxleben (21:30) und beim Post SV II in Magdeburg (27:32). Schlichtweg verschlafen wurde dann die erste Halbzeit im Derby gegen den Aufsteiger aus Gommern. Nach dem 11:17 in Hälfte eins stand schließlich eine 28:31- Niederlage gegen die Eintracht- Reserve zu Buche. Nah dran an einem Teilerfolg waren die Biederitzer dann beim zweiten Aufsteiger in Klötze, wo am Ende dennoch ein 28:29 auf der Anzeigetafel zu Gunsten des VfB aufleuchtete.
Schlussendlich ging dann auch noch der Jahresabschluss in eigener Halle nach einem bescheidenen Auftritt gegen den Barleber HC mit 27:33 in die Hose. Bei nur vier mageren Punkten war man sich an der Ehle einig, dass eine weitaus bessere Rückrunde folgen muss, um den Ligaerhalt auf sichere Beine zu stellen.
Und diese begannen die Biederitzer nach fast zweimonatiger Pause (Handball- WM) mit einem famosen Auswärtscoup, konnte doch der FSV 1895 Magdeburg in eigener Halle mit 30:27 bezwungen werden. „Eine starke Vorstellung aller, wobei Schlussmann Michel Meyer noch herausragte“, war man sich im Biederitzer Lager einig. Den Schwung mitnehmend konnten im Anschluss die beiden Heimaufgaben gegen den Möckeraner TV (33:21) und den MTV Weferlingen (30:22) sicher bewältigt werden, wobei die Unterstützung aus der dritten Mannschaft inzwischen fast zum Alltag gehörte. Hier taten sich besonders Michael Thielicke (6 Einsätze) und Yves Steinweg (5) hervor, aber auch Marco Schmidt und Eric Beyme (je 3) boten in lobenswerter Manier ihre Hilfe an. Nach diesem Erfolgs- Hattrick war in Sachen Abstieg der Drops praktisch gelutscht, da neben dem abgeschlagenen Schlusslicht aus Möckern auch der MTV Weferlingen und die HSG Altmark West II in den Folgewochen kaum Zählbares einfahren konnten.
So war dann auch der unglückliche Punktverlust bei der HSG II (29:29) zu verschmerzen, konnte doch einer der unmittelbaren Verfolger weiter auf Distanz gehalten werden. Wie bereits in den Hinspielen gab es auch in den Heimspielen gegen die Titelaspiranten SV Irxleben (24:29) und Post SV Magdeburg II (32:40) nichts zu holen. Der sich anschließende 30:29- Derbysieg bei der Zweiten in Gommern war dann schon eine kleine Überraschung. „Ja es war ein Stück weit glücklich, aber keinesfalls unverdient“, meinte dann auch SVE- Coach Rösel nach einem insgesamt durchwachsenen Derby. In den letzten drei Begegnungen war dann bei den Köster & Co die Luft raus. Mit allerletztem Aufgebot gab es zunächst ein heftiges 21:33- Heimdebakel gegen den VfB aus Klötze, ehe auch das Derby in Burg mit 17:33 hoch verloren ging. Zum Saisonabschluss gab es dann beim Barleber HC zwar ein durchaus ordentlichen Auftritt, aber dennoch eine 25:27- Niederlage.
„Es wurde die erwartet schwere Saison. Großer Dank geht an die vielen Akteure aus der Dritten, ohne die wir wohl nicht durchgekommen wären. Wir müssen nun sehen, wie es insgesamt bei den Männern und somit auch bei uns weitergeht“, blickte der Biederitzer Trainer Wolfgang Rösel zurück und dann auch schon wieder in eine ungewisse Zukunft.

Saison 2018/2019 SV Eiche 05 Biederitz II mit: Andi Gronemeier (18 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Michel Meyer (16/0/0), Andre Beran (1/0/0), Gunnar Rojahn (1/0/0) – Florian Wentzel (19/168/52), Sebastian Rabe (6/11/0), Steffen Gericke (16/48/23), Kai Ritter (15/16/0), Martin Walde (15/45/0), Holger Klingebeil (1/0/0), Stefan Köster (14/11/0), Julian Hammecke (17/22/0), Stephan Holzgräbe (11/31/0), Daniel Bahr (10/53/1), Florian Krüger (15/19/0), Marco Schmidt (3/6/0), Thomas Hesse- Opitz (9/11/1), Yves Steinweg (5/8/0), Julian Hass (2/0/0), Florian von Hülsen (2/1/0), Andre Freistedt (1/3/0), Michael Thielicke (5/26/0), Sven Bramer (4/4/0), Christian Kinast (1/1/0), Dirk Hesse (2/6/0), Carlos Swoboda (1/6/0), Eric Beyme (3/2/0), Uwe Werkmeister (1/1/0)

Saisonrückblick 3. Männer Saison 2018/2019

Vizemeisterschaft bestätigt

Die dritte Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz hat in der Stadtliga Magdeburg den Vizemeistertitel aus der Vorsaison bestätigen können. Mit 31:5 Punkten blieb den Ehlehandballern wie im Jahr zuvor Rang 2 hinter der Dritten des BSV 93 Magdeburg.

Die Biederitzer begannen die Spielzeit 2018/2019 mit drei Siegen und somit wunschgemäß. Dem 32:25 bei der Reserve des Barleber HC folgte im ersten Heimspiel gegen den USC Magdeburg ein souveräner 25:20- Erfolg. Auch die anschließende Hürde bei der dritten Vertretung des Magdeburger SV 90 wurde mit 34:23 mehr als sicher übersprungen. Dann stand das richtungsweisende Heimspiel gegen den Vorjahresmeister BSV 93 Magdeburg III auf dem Programm, der allerdings die bessere Tagesform nachwies und nicht unverdient mit einem 31:27 beide Zähler aus der Ehlehalle entführen konnte. Zwei deutliche Auswärtserfolge beim FSV 1895 Magdeburg II (24:16) und beim SV Irxleben III (26:16) schlossen sich an, ehe im nächsten Heimspiel bereits fast alle Hoffnungen auf die Meisterschaft zu den Akten gelegt werden konnten, da die vierte Vertretung des Post SV Magdeburg mit einem 29:24 zwei eminent wichtige Zähler mit an den Lorenzweg nehmen konnte. Das folgende anstehende Heimspiel gegen die Dritte des Post SV wurde in der Folge zweimal verlegt und am Ende doch am grünen Tisch zugunsten der Biederitzer gewertet. Im Nordcup konnte nach dem Freilos in Runde eins auch die nächste Runde gegen die ligahöhere Reserve des Güsener HC mit einem klaren 25:15 bewältigt werden.
Nach dem 29:25- Arbeitssieg bei der zweiten Vertretung des Magdeburger SV 90 stand zum Rückrundenauftakt bereits das Rückspiel bei der Vierten des Post SV auf dem Programm. Mit einer konzentrierten Leistung über sechzig Minuten konnte die Hinspielniederlage durch einen hochverdienten 29:24 im Lorenzweg wettgemacht werden. „Heute haben wir vom Anpfiff weg unser Können abgerufen und uns dementsprechend belohnen können“, meinte der SVE- Verantwortliche Holger Arnold in der Nachbetrachtung. Weit weniger Können war dann im Heimspiel gegen den Barleber HC II gefragt, der dennoch nach durchwachsener Vorstellung mit 24:18 bezwungen werden konnte. Im Pokalgeschehen war dann bereits im Viertelfinale gegen den Ligarivalen BSV 93 Magdeburg III Endstation. Das 30:33 in eigener Halle bedeutete das Verfehlen des Halbfinales, welches in der Vorsaison nicht erreicht worden war. Einen unnötigen Punktverlust mussten die Biederitzer dann im Ligaalltag beim USC in Magdeburg verbuchen. Nach einer 26:24- Führung konnte der Auswärtserfolg nicht über die Ziellinie gebracht werden und ein in der Endabrechnung sehr wichtiger Zähler blieb auf der Strecke.
Dem 34:25- Arbeitssieg gegen den Magdeburger SV 90 III folgte dann das Rückspiel und somit das dritte Aufeinandertreffen der Saison beim bisherigen Ligakrösus BSV 93 Magdeburg III. Nach einer tadellosen Vorstellung und einer 13:11- Pausenführung konnte schlusendlich ein nie gefährdeter 26:19- Auswärtserfolg bejubelt werden. Damit hatten die vollauf überzeugenden Biederitzer das Meisterschaftsrennen zumindet noch einmal etwas spannender gestalten können. Um selbst noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können, waren nunmehr neben einem Straucheln der Olvenstedter Handballer auch vier Siege der Biederitzer in den restlichen Begegnungen dringend vonnöten.
Die beiden anstehenden Heimaufgaben gegen den FSV 1895 Magdeburg II (30:18) und gegen den SV Irxleben (33:23) wurden dann erwartungsgemäß siegreich gestaltet, auch wenn längst nicht alles nach Wunsch lief. „Gerade in diesen Partien war vieles eine reine Einstellungssache. Oft waren wir selbst mit unserer Leistung nicht so zufrieden“, erkannte dann auch der Biederitzer Schlussmann Gunnar Rojahn, der neben Stefan Wöhler mit 16 Spielen die meisten Einsätze bei den Ehlehandballern zu verzeichnen hatte.
Das letzte Spiel in der Fremde bestritten die Biederitzer dann bei der unbequemen dritten Vertretung des Post SV in Magdeburg. Nach dem 32:26- Erfolg war zumindet die Vizemeisterschaft besiegelt. Im letzten Saisonspiel gab es dann einen deutlichen 31:16- Erfolg gegen den Magdeburger SV 90 II. An der Endplatzierung indes änderte sich nichts mehr, da der BSV 93 Magdeburg III seine letzten vier Aufgaben erwartungsgemäß ebenfalls erfolgreich meistern konnte.
„Es war wiederum eine gute Serie mit Stadtliga und Pokal, in der ehrlich gesagt auch mehr drin gewesen wäre. Schlussendlich steht bei uns der Spaß im Vordergrund und der kam wie in all den Jahren zuvor auch nie zu kurz“, zog der SVE- Verantwortliche Holger Arnold eine versöhnliche Bilanz. Zudem soll an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass eine Vielzahl an Akteuren Wochenende für Wochenende bei der zweiten oder sogar ersten Männermannschaft ausgeholfen haben und somit nicht selten doppelter Belastung ausgesetzt waren.

SV Eiche 05 Biederitz III Saison 2018/2019: Gunnar Rojahn (16 Spiele/2 Tore/2 Siebenmeter), Andre Beran (11/0/0), Hubert Bruchmüller (5/0/0), Andi Gronemeier (1/0/0) – Steve Klack (5/30/1), Mario Genth (15/13/0), Eric Beyme (11/5/0), Stefan Wöhler (16/93/3), Uwe Werkmeister (14/34/1), Holger Arnold (15/23/1), Marco Schmidt (15/21/0), Frank Harwart (9/15/13), Yves Steinweg (14/58/0), Dirk Hesse (12/50/0), Alexander Enke (2/1/0), Rene Lichtenberg (14/64/33), Michael Thielicke (10/40/1), Carlos Swoboda (3/20/2), Andre Freistedt (1/0/0), Ingo Heitmann (6/17/6), Florian Kosak (1/0/0)

Der Eiche- Nachwuchs beim SIMBA- Cup

Der SV Eiche 05 Biederitz hat am Wochenende mit vier Mannschaften am traditionellen SIMBA- Cup des BSV 93 Magdeburg teilgenommen. Am Sonnabend kämpfte sich die männliche E- Jugend in das Finale und musste sich dort erst im Penalty- Werfen dem HC Elbflorenz Dresden geschlagen geben. Am Sonntag schließlich musste die männliche D- Jugend nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen vorzeitig die Segel streichen, während die weibliche D- Jugend mit vier Erfolgen in ihrer Gruppe (4:1 gegen USV TU Dresden, 3:1 gegen TBSV Neugersdorf, 5:3 gegen SV Chemie Genthin und 6:0 gegen Ausrichter BSV 93 Magdeburg) in die Finalrunde einzog. Dort belegten die SVE- Mädels nach den Duellen gegen die anderen Gruppensieger (3:6 gegen den HSV Magdeburg und 5:4 gegen BW Wusterwitz) einen hervorragenden zweiten Platz. Die Minis des SV Eiche 05 kamen verlustpunktfrei durch die Gruppenphase und konnten hierbei den BSV 93 Magdeburg II (7:1), die TSG Calbe (6:5), den FSV 1895 Magdeburg (3:2) und Eintracht Gommern (7:1) bezwingen. Im Halbfinale gab es dann gegen die körperlich robusteren Grün- Weißen aus Finsterwalde eine 2:5- Niederlage. Im Spiel um Bronze musste sich der Biederitzer Nachwuchs schließlich mit 2:6 dem BSV 93 Magdeburg geschlagen geben.
„Die Turnierorganisation bzw. Durchführung ist in jedem Fall ausbaufähig. Ein großer Dank auch deshalb an die Eltern, die viel Geduld im Gepäck hatten. Rein sportlich war es dann eher ein Event mit Trainingscharakter, in dem sich alle Spieler zeigen konnten“, resümierte der Biederitzer Verantwortliche Michael Thielicke nüchtern für alle teilnehmenden Mannschaften.

1.Männer – „Super- GAU“ abgewendet

Biederitz wird zum Verbandsligisten

Nervenaufreibende Wochen liegen hinter dem SV Eiche 05 Biederitz. Tage, in denen die Handballer von der Ehle zumindest den totalen Kollaps abwenden konnten. Waberte nach den zahlreichen Abgängen zur aktuellen Saison zwischenzeitlich sogar der komplette Rückzug der ersten Männermannschaft aus dem Spielbetrieb durch die Gerüchteküche, steht seit dem Pfingstwochenende fest: Es geht weiter, wenn auch „nur“ in der Verbandsliga. Dort übernimmt mit René Schaarschmidt ein neuer Trainer die Geschicke des Clubs, der demnach trotz des sportlich erreichten Klassenerhalts in der Sachsen-Anhalt-Liga freiwillig eine Etage tiefer ins Rennen geht.
René Schaarschmidt ist Handball-Kennern im Jerichower Land natürlich ein Begriff. Lange Jahre war er als Trainer beim Rivalen in Gommern tätig, wechselte im Jahr 2013 von der Seitenlinie in die Handball-Abteilungsleitung des SV Eintracht. 2014 zog es ihn in die Landeshauptstadt, wo er zuletzt den FSV 1895 Magdeburg coachte.
Ebenda stellt sich der „Neue“, der künftig Ingo Heitmann als Co-Trainer an seiner Seite weiß, der Herausforderung, aus den verbliebenen Spielern der ersten Mannschaft und einigen Aufrückern aus der Reserve ein schlagkräftiges Team zu formen, das in der Verbandsliga konkurrenzfähig ist. Nach aktuellem Stand wird die Zweite weiterhin in der 1. Nordliga präsent sein, während die dritte Mannschaft der Stadtliga Magdeburger erhalten bleibt.

Saisonrückblick Frauen Saison 2018/2019

Starke Saison mit Pokal gekrönt

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben die Spielzeit 2018/2019 auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz sowie dem Gewinn des Nordcups abgeschlossen. Dass die Nachbetrachtung allerdings derart positiv ausfallen würde, war vor gut zehn Monaten bei der zähen Vorbereitung nie und nimmer zu erwarten.

Gerade die personelle Schieflage auch im Biederitzer Frauenbereich fällt mit Blick in den Rückspiegel wohl nur noch Insidern ein, denn spätestens nach dem Karriereende der Oldies Marina Beer und Kati Schneider bot sich der Biederitzer Trainerin Elke Wiedon zur Vorbereitung ein sehr überschaubarer Kader. Als dann auch noch das einzige Testspiel gegen die Reserve des TSV N.dodeleben gänzlich in die Hose ging, war die eigene Zielsetzung deutlich vorsichtiger formuliert als in den erfolgreichen Jahren zuvor.
Um so überraschter war man an der Ehle dann schon, als mit einem 32:24 gegen den SV Irxleben der Einstieg in die Saison vollauf glückte. Ganze fünf Wochen gingen dann ins Land, ehe mit einem 29:21 gegen den MTV Weferlingen erfolgreich nachgelegt werden konnte. „Doll war es nicht“, war der O- Ton im Biederitzer Lager, was aber angesichts der personellen Engpässe nicht einmal auf dem zweiten Blick wichtig war. Doll waren dann auch nicht die zehn Schlussminuten beim ersten Auswärtsauftritt bei der Zweiten des TuS Magdeburg, wo nach einer 27:12- Führung dennoch ein 29:22 über die Ziellinie gerettet werden konnte. Als Tabellenführer empfingen die SVE- Frauen dann den HSV Magdeburg II und konnten nach einem glanzlosen 22:17 den Platz an der Sonne behaupten. Teilweise in die Hose ging dann das Gastspiel beim FSV 1895 in Magdeburg, wo nach einer 31:28- Führung schlussendlich nur ein Teilerfolg zu verzeichnen war. Zumindest in Sachen Personal stellte sich beim einzigen Remis der Saison bereits erste Verbesserungen ein, konnten doch Maja Seemann und Christina Gehrmann erste wichtige Hilfestellungen im Biederitzer Aufgebot leisten. Im folgenden Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg II komplettierten dann die nächsten Neuzugänge Carina Witte und Pauline Stallmann den SVE- Kader, der nicht zuletzt auch wegen der sieben Treffer von Witte einen ungefährdeten 32:24- Heimerfolg feiern konnten. Zwei Gesichter zeigten die Biederitzer Frauen dann eine Woche später beim Dauerrivalen in Barleben. Nach einem 9:14- Rückstand drehten die Gäste auf und nahmen schließlich durch ein famoses 29:19 beide Zähler aus der Mittellandhalle mit nach Hause. Dieser grandiose Schlussspurt machte natürlich auch Hoffnung für das bevorstehende Spitzenspiel beim Post SV Magdeburg, der sich mehr und mehr zum einzigen wirklichen Kontrahenten im Kampf um den Meistertitel herauskristallisieren konnte. „Es war der ein oder andere Fehler zuviel“, resümierte die zehnfache Torschützin Monique Kumpf nach der 23:26- Niederlage, mit der die Biederitzer zunächst den Anschluss an die Damen vom Lorenzweg verloren.
Der punktuelle Abstand zum Post SV sollte sich mit Beginn der Rückrunde sogar noch vergrößern, wurde doch die Partie beim erstarkten SV Irxleben mit 30:34 verloren. „Wir haben hier Zählbares vergeben, da gerade in Hälfte zwei viel Unvermögen dabei war“, resümierte SVE- Trainerin Elke Wiedon nach der zweiten Saisonniederlage. Die nahende Chance zur schnellen Wiedergutmachung gelang dann nur eine Woche später beim Rückspiel gegen den Post SV Magdeburg, wo der eigene 27:24- Erfolg wieder ein wenig mehr Spannung in den Titelkampf bringen konnte.
Dann rückte erstmals der Nordcup in das Blickfeld der SVE- Damen, die nach einem Freilos im Viertelfinale zur Zweiten des SV Oebisfelde reisen mussten und mit einem nie gefährdeten 30:14 die Fahrkarte für das Halbfinale lösen konnten. Im Ligaalltag folgte das Gastspiel beim unbequemen MTV Weferlingen, wo schließlich zwei starke Phasen genügten, um einen 26:21- Sieg einzufahren. Im anschließenden Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht TuS Magdeburg II genügte eine solide Vorstellung, um die TuS- Damen mit einem 35:24 nach Hause zu schicken. Eine Pleite so unglücklich wie unnötig schloss sich dann beim Magdeburger SV 90 an. Nach dem 30:31 waren die Biederitzer in Sachen Meisterschaft entgültig auf das Abstellgleis geraten. Daran nichts ändern konnte nur eine Woche später dann auch der souveräne 27:22- Erfolg beim HSV Magdeburg II, wobei eine starke Moral und eine elffache Torschützin Gina Hesse zahlreiche gewichtige Ausfälle kompensieren konnten.
Im Nordcup stand dann das Halbfinale beim ligatieferen HV Solpke/Mieste auf dem Programm. Mit einem souveränen 29:23 konnte schließlich das Finalticket gegen den Ligarivalen Barleber HC gebucht werden. „Das Tempo war der Schlüssel zum Erfolg“, war man sich im Biederitzer Lager einig. Im Ligageschehen mussten sich die SVE- Damen nach dem völlig überraschenden 27:33- Heimdebakel gegen den FSV 1895 Magdeburg eingestehen, dass kein Gegner einfach mal so im Vorbeigehen zu schlagen ist. Während der Post SV durch dieses Resultat in Sachen Titel durch war, rückte der in der Rückrunde stark aufkommende SV Irxleben dem SV Eiche 05 in Sachen Vizemeisterschaft gewaltig auf den Pelz.
Dieser Angriff konnte allerdings von den SVE- Frauen durch einen 29:25- Heimerfolg gegen den Magdeburger SV 90 erfolgreich abgeschmettert werden und auch der folgende klare 39:27- Auswärtserfolg beim BSV 93 Magdeburg II stabilisierte das nunmehr ausgegebene Ziel Silber.
Der Mai stand dann ganz im Zeichen des ewigen Duells Biederitz gegen Barleben, wobei zunächst im Punktspiel vor heimischer Kulisse das Unterfangen Vizemeisterschaft mit einem ungefährdeten 29:21 erfolgreich abgerundet werden konnte. Die eine oder andere taktische Spielerei im Hinblick auf das Nordcupfinale war vor allem beim BHC nicht zu übersehen…
Zwei Wochen später war es dann in der Irxleber Sporthalle angerichtet. Im Biederitzer Lager war man sich einig, dass die beiden sicher gewonnenen Punktspiele und die deutlich bessere Endplatzierung höchstens in Sachen der Favoritenfrage leichte Hilfestellungen geben könnten.
Im Spiel selbst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei die SVE- Damen einen frühen Rückstand in eine wichtige 14:11- Halbzeitführung umwandeln konnten. Das Hochhalten des Tempos in Durchgang zwei war dann schlussendlich auch der Schlüssel zum Erfolg, der verdientermaßen mit einem 31:29 bewerkstelligt werden konnte. „Der Pokal geht verdient an die Ehle“, war anschließend vielerorts zu vernehmen.
„Nachdem wir schon in der Vorsaison reichlich Akzente setzen konnten, haben wir nun noch einmal zulegen können. Der Pokalsieg rundet eine insgesamt wieder sehr erfolgreiche Serie ab“, zog die langjährige Biederitzer Trainerin Elke Wiedon, die den im Herbst gestarteten sehr erfolgreichen Onlineaufruf in Sachen Spielersuche als absoluten Glücksfall beschreibt, ein treffendes Fazit.

SV Eiche 05 Biederitz Frauen Saison 2018/2019: Doreen Schieke (16 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Anna Geringer (15/0/0) – Janina Gericke (17/86/20), Franziska Swoboda (16/89/3), Monique Kumpf (16/103/37), Neele Bormann (12/3/0), Lisa Köster (13/6/1), Luisa Grabinski (15/8/0), Cindy Heitmann (17/70/0), Luisa Beckner (12/2/0), Gina Hesse (18/90/8), Christina Gehrmann (14/1/0), Maja Seemann (6/3/0), Carina Witte (11/61/1), Pauline Stallmann (8/0/0)