Kategorie: Handball

SVE- Frauen siegen im Test

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz haben am Freitagabend ein Testspiel gegen die zweite Vertretung des TSV Niederndodeleben mit 31:29 (11:11, 19:21) gewonnen. In einer äußerst fairen Begegnung waren sowohl der Nordligist als auch das Team aus der höherklassigen Sachsen- Anhaltliga stets auf Augenhöhe. In den ersten zwanzig Minuten „glänzten“ beide Vertretungen bis zur ersten Sirene (11:11) mit vielen Flüchtigkeitsfehlern, welche aber nach der langen Punktspielpause nicht wirklich überraschten. Im Mittelabschnitt blieb die Partie bis zum 17:17 ausgeglichen, ehe der TSV zahlreiche Stockfehler zur 19:17 bzw. 21:19- Halbzeitführung nutzen konnte. Qualitativ stachen schließlich die letzten zwanzig Minuten positiv heraus, wobei die Gastgeber einen 20:22- Rückstand mit vier Toren in Folge zu einer eigenen 24:22- Führung umwandeln konnten. Die ebenfalls viel wechselnden Gäste drehten zwar den Spieß noch einmal zur eigenen 27:26- Führung um, mussten sich aber schließlich dem gut aufgelegten Gastgeber mit 29:31 geschlagen geben.
„Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, wobei die doch recht vielen technischen Fehler ein noch besseres Resultat verhindert haben“, meinte die Biederitzer Trainerin Elke Wiedon nach dem Schlusspfiff.

Biederitz: Geringer, Schieke – Witte (4), Gericke (4), Heitmann (5), Hesse (5), Kumpf (5), Grabinski (1), Bormann (1), Beckner (1), Seemann (1), Stallmann (1)

Am Samstag steigt 6. Oldie- Cup des SV Eiche 05

Am Sonnabend ab 10 Uhr kommt es in der Biederitzer Ehlehalle zur sechsten Auflage des Oldie- Cups des SV Eiche 05 Biederitz. Neben dem Ausrichter SV Eiche 05 nehmen noch der Magdeburger SV 90, der FSV 1895 Magdeburg, Post SV Magdeburg, der Möckeraner TV und der Güsener HC teil. Nachdem 2017 kein Termin für diesen Event der Traditionsmannschaften gefunden wurde, kommt es nun nach dem fünften Turnier im April 2016 zur sechsten Auflage. Damals siegte der mit reichlichen Routiniers bestückte FSV 1895 Magdeburg verlustpunktfrei vor den Magdeburger Mannschaften Post SV und MSV 90. Der Möckeraner TV ergänzt mit seiner erstmaligen Teilnahme das Starterfeld, welches vor zwei Jahren aus den anderen erneut an den Start gehenden Mannschaften bestand. Am Sonnabend wird im Modus jeder gegen jeden gespielt, wobei die Spielzeit 1 x 12 Minuten beträgt. Für das leibliche Wohl ist in der Spielstätte in bewärter Form gesorgt.
Voraussichtlicher Spielplan:
10:00 Uhr Eröffnung; 10:10 Uhr SV Eiche 05 – Magdeburger SV 90; 10:25 Uhr FSV 1895 Magdeburg – Post SV Magdeburg; 10:40 Uhr Möckeraner TV – Güsener HC; 10:55 Uhr Magdeburger SV 90 – FSV 1895 Magdeburg; 11:10 Uhr Post SV Magdeburg – Möckeraner TV; 11:25 Uhr Güsener HC – SV Eiche 05; 11:40 Uhr FSV 1895 Magdeburg – Möckeraner TV; 11:55 Uhr SV Eiche 05 – Post SV Magdeburg; 12:10 Uhr Güsener HC – Magdeburger SV 90; 12:25 Uhr SV Eiche 05 – FSV 1895 Magdeburg; 12:40 Uhr Magdeburger SV 90 – Möckeraner TV; 12:55 Uhr Post SV Magdeburg – Güsener HC; 13:10 Uhr Möckeraner TV – SV Eiche 05; 13:25 Uhr Magdeburger SV 90 – Post SV Magdeburg; 13:40 Uhr Güsener HC – FSV 1895 Magdeburg

Die erwartet schwere Saison…

Für die zweite Mannschaft des SV Eiche 05 Biederitz ist es in der 1. Nordliga die erwartet schwere Saison geworden. Der personelle Engpass im Männerbereich an der Ehle macht auch bei der Reserve nicht halt, die aktuell mit 4:16 Punkten auf Platz 9 rangiert. Der Ligaerhalt hat oberste Priorität, setzt aber in der Rückrunde noch Zählbares voraus.
Der Auftakt in eigener Halle gegen einen der Staffelfavoriten FSV 1895 Magdeburg ging zwar mit 21:25 verloren, doch machte der Auftritt insgesamt durchaus Hoffnung. Zudem konnte Rückkehrer Daniel Bahr nicht nur wegen seiner fünf Treffer unter Beweis stellen, dass er der Mannschaft im Laufe der Spielzeit weiterhelfen werde. Enorm wichtig wurde dann gleich der erste Auftritt in der Fremde beim ewigen Rivalen in Möckern. Der MTV konnte knapp aber nicht unverdient mit 31:30 in die Schranken gewiesen werden und wartet aktuell noch auf den ersten Zähler. Dieser Sieg war deshalb für die Biederitzer Farben so wichtig, da nach dem vorzeitigen Rückzug des BSV 93 Magdeburg II lediglich noch ein sportlicher Absteiger aus der 1. Nordliga gesucht wird. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die aktuell vier mageren Zähler der Biederitzer auch gleichbedeutend mit dem Abstand zum einzigen Abstiegsplatz sind. Im Ligaalltag stand wenig später das Derby gegen die Fortschritthandballer aus Burg auf dem Programm. In einer insgesamt schwachen Partie setzten sich schließlich die Gäste glanzlos mit 27:21 durch. Nicht zuletzt einige Undiszipliniertheiten waren es beim Gastspiel in Weferlingen, die die verdiente 20:28- Niederlage beim MTV herbeiführten. Die Zähler drei bzw. vier wurden dann im Heimspiel gegen die neu formierte HSG Altmark West II (ehemals SG Neuferchau/Kunrau) eingefahren. Allen voran Rückraumspieler Florian Wentzel sorgte mit seinen insgesamt 15 Toren für die vorläufig letzten Zähler der Saison.
Beim Gastspiel in Irxleben hielten die Biederitzer vor allem im ersten Durchgang gut mit, mussten sich dann aber noch deutlich mit 21:30 geschlagen geben. „Am Schluss fehlten uns auch die Alternativen“, befand der Biederitzer Trainer Wolfgang Rösel nach dem Schlusspfiff. Apropos Alternative – mit Sebastian Rabe verlor die Biederitzer Reserve einen wichtigen Akteur, da der Kreisspieler fortan im stets kleinen Kader der ersten Mannschaft stand.
Natürlich als krasser Außenseiter gingen die Biederitzer dann das Gastspiel beim Tabellenführer Post SV Magdeburg II an. Am Ende stand zwar eine 27:32- Niederlage zu Buche, bei der sich die Biederitzer aber mehr als achtbar aus der Affäre zogen. „Auch wenn ich mich wiederhole – am Ende fehlte uns einfach die Kraft“, beschrieb Rösel einmal mehr das Hauptproblem der laufenden Spielzeit.
Nach dem großen Derby gegen Burg ging in eigener Halle auch das „Kleine“ gegen die Reserve der Gommeraner Eintracht verloren. Den Grundstein legten die Gäste mit einer konzentrierten ersten Hälfte (17:12), so dass der 31:28- Erfolg am Ende auch verdient war. „Eine Alternative mehr im Rückraum und wir hätten hier gepunktet“, meinte der Biederitzer Trainer Wolfgang Rösel nach dem Gastspiel beim Liganeuling VfB Klötze 07. Nach einem 13:16- Pausenrückstand mussten sich die stark ersatzgeschwächten Biederitzer trotz beherztem Auftritt am Ende denkbar knapp mit 28:29 geschlagen geben. Ernüchterung kehrte dann aber noch vor dem Jahreswechsel ein, wurde doch das Heimspiel gegen den Barleber HC ziemlich sang- und klanglos mit 27:33 verloren.
„Jetzt geht es darum, die lange Pause zu nutzen, um uns in jeglicher Hinsicht zu sortieren. Es bedarf mit Sicherheit noch einiger Punkte, um das angestrebte Ziel Klassenverbleib zu realisieren“, meinte stellvertretendRückraumspieler Florian Wentzel, der mit 96 Toren die Torschützenliste der 1. Nordliga anführt.
Kader Hinrunde: Andy Gronemeier (9 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Michel Meyer (8/0/0), Andre Beran (1/0/0) – Florian Wentzel (10/96/27), Sebastian Rabe (5/11/0), Steffen Gericke (8/14/8), Kai Ritter (8/12/0), Martin Walde (9/25/0), Holger Klingebeil (1/0/0), Stefan Köster (7/5/0), Julian Hammecke (9/12/0), Stephan Holzgräbe (9/27/0), Daniel Bahr (5/25/1), Florian Krüger (8/10/0), Marco Schmidt (2/4/0), Thomas Hesse- Opitz (5/7/1), Yves Steinweg (1/4/0), Julian Hass (2/0/0), Florian von Hülsen (2/1/0), Andre Freistedt (1/3/0), Michael Thielicke (1/0/0)

Hinrunde- Frauen: Was macht der Online- Aufruf möglich?

Die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz stehen nach der absolvierten Hinrunde mit 13:3 Punkten auf einem hervorragenden zweiten Platz. Der personelle Engpass zu Beginn der Saison hat sich durch eine online durchgeführte Suchaktion im Laufe der Serie wesentlich verbessert. Ein Podestplatz wie in den Vorjahren zuvor ist mit Sicherheit möglich, doch was geht noch?
Den Frauen von der Ehle wurde vorab eine äußerst schwere Spielzeit 2018/2019 prognostiziert, verlor doch der eh schon kleine Kader gegenüber der Vorsaison mit Marina Beer und Kati Schneider zwei weitere wichtige Korsettstangen. Dennoch legte der nunmehr noch überschaubare Kader mit zwei Heimerfolgen gegen den SV Irxleben (32:24) und dem MTV Weferlingen (29:21) einen achtbaren Auftakt hin und heimste auch im ersten Auswärtsspiel beim TuS Magdeburg II trotz schwacher Schlussphase einen 29:22- Erfolg ein. Mehr oder weniger souverän gestaltete sich dann auch der dritte Heimauftritt, wo das noch immer punktlose Tabellenschlusslicht HSV Magdeburg II mit 22:17 in die Schranken gewiesen wurde. Parallel zu den Spielen im November schalteten die Biederitzer Frauen einen Onlineaufruf, um eventuell die ein oder andere interessierte Spielerin an die Ehle zu locken. Dieser Versuch sollte sich alsbald als absoluter Glücksgriff herausstellen, wuchs doch das Personal um Trainerin Elke Wiedon in der Folgezeit um sage und schreibe vier Akteure an. „Damit haben wir nie und nimmer gerechnet. Aber nun sind wir froh, denn alle vier helfen uns ungemein und passen auch sonst perfekt in unsere Truppe“, war nicht nur die Trainerin Elke Wiedon begeistert über diese neue entspanntere personelle Situation.
Während Maja Seemann und Chrisina Gehrmann bereits beim Gastspiel beim FSV 1895 Magdeburg ihr Debüt feiern konnten, vollzogen dies Carina Witte und Pauline Stallmann im anschließenden Heimspiel gegen den BSV 93 Magdeburg II. Beim FSV ließen die SVE- Frauen schließlich völlig unnötig trotz einer komfortablen 31:28- Führung am Ende einen Zähler liegen. Doch der erste Punktverlust hing nicht lange nach, konnte doch im Anschluss die BSV- Reserve souverän mit 32:24 in die Schranken gewiesen werden. Ein sensationelles Debüt feierte in dieser Begegnung Carina Witte mit allein sieben Toren. Zwei grundverschiedene Halbzeiten lieferten die Biederitzer dann beim Gastspiel in Barleben ab, wo die Partie nach einem 9:14- Rückstand noch zu einem klaren 29:19- Erfolg gedreht werden konnte. Der BHC nahm sich in diesem Spiel eine 21minütige Torauszeit…
Tabellarisch stellte sich die Situation vor dem Gastspiel beim Post SV in Magdeburg so dar, dass beide Mannschaften mit 13:1 Punkten den Platz an der Sonne inne hatten. Dass die Begegnung schließlich mit 23:26 verloren ging, war dem ein oder anderen einfachen Fehler zuviel geschuldet. „Wir wollen diese erste Niederlage im Rückspiel vergessen machen“, gab es unmittelbar nach Spielende bereits ein Kampfansage in Richtung Lorenzweg. Sollte dies den SVE- Frauen am 3. Februar in heimischer Ehlehalle gelingen, ist von einer äußerst spannenden Rückrunde auszugehen. „Als wir im August in die Vorbereitung gingen, habe ich nicht im Traum damit gerechnet, dass wir eine so gewichtige Rolle einnehmen werden. Gut, mit dieser deutlich besseren Personaldecke ist jetzt einiges drin“, war der Biederitzer Trainerin Elke Wiedon dann augenzwinkernd zu entlocken.
Kader Hinrunde: Doreen Schieke (8 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Anna Geringer (7/0/0) – Janina Gericke (8/44/13), Franziska Swoboda (8/48/0), Monique Kumpf (8/46/16), Neele Bormann (6/0/0), Lisa Köster (7/4/0), Luisa Grabinski (8/1/0), Cindy Heitmann (8/33/0), Louisa Beckner (6/2/0), Gina Hesse (8/32/0), Christina Gehrmann (5/0/0), Maja Seemann (3/1/0), Carina Witte (2/10/0), Pauline Stallmann (2/0/0)

Hinrunde vorbei: Einzige Konstante der Personalmangel…

Der Sachsen- Anhaltligist SV Eiche 05 Biederitz rangiert nach 14 absolvierten Begegnungen mit 10:18 Punkten auf Platz 10. Die prognostizierte schwere Saison hat sich für die Ehlehandballer in jeder Hinsicht bewahrheitet und läßt auch im Hinblick auf die bevorstehende Rückrunde für die Truppe um Trainer Enrico Sonntag kein noch so leises Durchschnaufen zu.
Wenn in den zuende gehenden Jahren in schöner Regelmäßigkeit das (Un-) Wort des Jahres gesucht wird, dann sind sich die Protagonisten oft uneinig. Dies dürfte an der Ehle beim etablierten Sachsen- Anhaltligisten für das zurückliegende Jahr 2018 nicht der Fall sein. Egal wie man die Hinrunde dreht und wendet – es ging schlichtweg immer um das (fehlende) Personal. Vorab war den Verantwortlichen klar, dass mit Carlos Swoboda und Marcus Tysack die rechte Angriffshälfte in der Hinrunde nur selten zur Verfügung stehen werde. Dies trat dann auch ein, wobei es Tysack dennoch auf sechs Partien brachte, während Swoboda lediglich zweimal die Schuhe schnüren konnte. „Marcus Tysack, den wir aber erst mal wieder in die Spur bekommen müssen, kehrt nun kontinuierlich zurück. Wie es bei Carlos aussieht, steht jedoch in den Sternen“, informiert Coach Enrico Sonntag, der übrigens bei den Gastspielen in Kühnau und Spergau selbst in das Geschehen eingreifen musste. Eine Entspannung der Kadersituation bedeutet die Rückkehr Tysack allerdings nicht, da sich Nilas Praest bereits im Heimspiel gegen Halle im Oktober schwer an der Schulter verletzte und wohl nicht mehr in die laufende Saison zurückkehrt. Lobenswert dagegen die Hilfsbereitschaft aus den anderen Biederitzer Mannschaften, wo beispielsweise Daniel Bahr, Sebastian Rabe und Stephan Holzgräbe aus der zweiten Vertretung aushalfen und auch die Stadtligavertretung durch Steve Klack und Yves Steinweg Präsenz zeigte. „Ich hoffe natürlich, dass die Jungs weiter zur Stange halten“, meint Sonntag und denkt da in erster Linie an Sebastian Rabe, Stephan Holzgräbe und Steve Klack, die nach derzeitigem Stand im Kader der ersten Mannschaft verbleiben sollen.
Rein sportlich begann die Spielzeit 2018/2019 mit dem 33:29- Auswärtserfolg beim HSV Magdeburg vielversprechend, nachdem allerdings das Pokalspiel bei Eintracht Gommern eine Woche zuvor kurzfristig abgesagt werden musste. Der positive Start setzte sich dann beim Gastspiel in Kühnau (19:27) nicht fort, auch weil dem ausgedünnten und zugegeben „gealterten“ Kader am Ende die Luft fehlte. Auch dem zweiten souveränen Saisonsieg gegen den runderneuerten BSV 93 Magdeburg (35:29) sollte schnell die Ernüchterung folgen, musste doch das Gastspiel beim HV RW Stassfurt gänzlich abgesagt werden. „Die Stassfurter sagten einer kurzfristigen Verlegung nicht zu, so dass die Punkte am grünen Tisch Richtung Stassfurt gingen. Zudem findet das Rückspiel nun in der Fremde statt“, informierte der Biederitzer Spielwart Ingo Heitmann damals.
Der Monat Oktober sollte auch in Folge seinen negativen Ruf behalten. Zunächst folgte die völlig unnötige 30:32- Heimniederlage gegen die Reserve des USV Halle, ehe die allgegenwärtige Personalnot die Biederitzer beim 17:32 in Spergau ausbremste. Als weiterer Tiefschlag musste dann fraglos der Auftritt gegen die HSG aus Osterburg bewertet werden. Obwohl mit einem ganz ordentlichen Kader ausgestattet, glich die Leistung beim 28:32 an diesem Tag einem Offenbarungseid. „Der Trainer ist hier die ärmste Sau“, meinte die Olaf Haase, er hilft Enrico Sonntag seit drei Jahren mit Rat und Tat, in vielerlei Hinsicht. „Diese zwei Niederlagen tun auch heute noch weh. Vier Punkte mehr und wir hätten aktuell 14 Zähler, was unter den gegebenen Umständen dann sogar in Ordnung gewesen wäre“, meinte Sonntag nüchtern rückblickend.
Nur ganze sechs Tage später präsentierte sich die SVE- Sieben völlig anders. Die Schlagzeile „Über das Miteinander zum Erfolg“ hätte es besser gar nicht beschreiben können, was die Gastgeber beim jederzeit verdienten 28:26- Erfolg gegen den ewigen Rivalen SV Langenweddingen abriefen. Beispielhaft an diesem Abend die Leistung von Max Held, der nicht nur wegen seiner fünf Tore endlich aus seinem Schatten heraustrat. Dieses Extralob war übrigens nur eines der wenigen aus der Hinrunde. Einzig Youngster Christian Kinast, der zuletzt mit einer Fußprellung ebenfalls fehlte, soll hier genannt werden. „Er ist ein Beispiel dafür, das kontinuierliches Training zu Fortschritten führt“, erläutert der Chefcoach Sonntag und bemängelt aber im gleichen Atemzug auch die oft zu übersichtliche Trainingsbeteiligung.
Rein sportlich ging es mit zwei Heimspielen weiter, welche in unterschiedlicher Art und Weise verloren gingen. Während der Grund für die 22:24- Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer TSG Calbe in erster Linie am Faktor Kraft festzumachen war, fiel man nur eine Woche später beim 22:32 gegen den spielstarken Dessau/Rosslauer HV 06 II in alte Muster zurück. „Wir haben viel zu ängstlich und zurückhaltend agiert“, war der allseits gehörte Tenor nach der Begegnung. Die sich anschließende Auswärtsfahrt zum ambitionierten Liganeuling GW Wittenberg/Piesteritz trat dann wieder eine „Not- Sieben“ an. Trotz der 18:21- Niederlage war man sich im Biederitzer Lager einig, da man sich fraglos achtbar aus der Affäre gezogen hatte. „Eine Niederlage, die trotzdem hoffen lässt“, war ein viel gehörter Satz nach dem Auftritt in der Lutherstadt, welcher sich nur eine Woche später im Duell der Sorgenkinder bewahrheiten sollte. Das 29:23 beim sieglosen Tabellenschlusslicht Lok Schönebeck war für die Biederitzer ein weiterer wichtiger Befreiungsschlag. „Wir haben den Grundstein in der Deckung gelegt“, meinte ein erleichterter Biederitzer Trainer Enrico Sonntag nach dem Schlusspfiff. Diese stabile Abwehr hielt passenderweise unter anderem auch der 48Jährige Yves Steinweg aus der 3. Mannschaft zusammen… Verlassen konnte sich Sonntag auch jederzeit auf seinen Toptorschützen Christoph Frank, der mit 123 Treffern aktuell auf Rang 1 der Torjäger platziert ist.
Zum Abschluss der Hinrunde mussten sich die Biederitzer schließlich auch aufgrund einer schlechten Chancenverwertung mit 21:25 dem TuS Radis geschlagen geben. Der enorm wichtige Rückrundenauftakt gegen den HSV Magdeburg ging dann allerdings an die Biederitzer. Das 30:28, es war der fünfte Saisonerfolg, bedeutete einen weiteren Befreiungsschlag, von denen der ein oder andere allerdings in der Rückrunde noch folgen müsse. „Acht bis zehn Zähler werden schon noch nötig sein, um den angestrebten Ligaerhalt zu sichern“, weiß Sonntag, der aktuell mit seinen Schützlingen an der Athletik arbeitet und in Kürze auch wieder den begehrten Ball in die Hand nimmt. Ein Testspiel vor dem nächsten Pflichtspiel am 27. Januar nach der WM- Pause beim Dessau/Rosslauer HV 06 II ist ebenfalls in Planung.
SV Eiche 05 Biederitz Saison 2018/2019: Andi Wichmann (13 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Philipp Wolke (13/0/0) – Marvin Möritz (9/19/0), Christian Kinast (12/21/0), Max Held (13/36/2), Sven Bramer (5/6/1), Sören Große (12/47/2), Andre Freistedt (9/10/0), Nilas Praest (3/20/0), Christoph Frank (12/123/36), Marcus Tysack (6/19/0), Enrico Sonntag (2/4/0), Alexander Enke (9/1/0), Janis Roth (1/4/0), Karsten Wolff (3/0/0), Daniel Bahr (2/0/0), Yves Steinweg (5/1/0), Carlos Swoboda (2/7/0), Sebastian Rabe (7/4/0), Steve Klack (6/9/0), Stephan Holzgräbe (4/1/0)

3.Männer gg BSV 93 III & Frauen zum SVO II

Erst im Mai standen sich die zweite Vertretung von Eintracht Gommern und der SV Irxleben im Finale des Nordcups bei den Männern in der Sporthalle Magdeburg Fermersleben gegenüber, nun hat die Auslosung des Viertelfinales diese brisante Begegnung beider Mannschaften aus der 1. Nordliga erneut auf die Tagesordnung gebracht. Nicht minder interessant dürfte die Aufgabe für die Fortschritthandballer aus Burg sein, die am Wochenende des 9./10. Februar bei der ambitionierten und sehr erfahrenen Vertretung des SV Oebisfelde III (Kreisliga Altmark West) antreten müssen. Ihren eigenen Reiz dürfte weiterhin die stadtligainterne Begegnung zwischen dem SV Eiche 05 Biederitz III und dem BSV 93 Magdeburg III haben. Der vierte Halbfinalist wird schließlich in der Partie SV Preußen Schönhausen (2. Nordliga) gegen die HSG Altmark West II (1. Nordliga) gesucht.
Bei den Frauen kommt es gleich viermal zum Duell 2. Nordliga gegen 1. Nordliga. Dabei müssen die Frauen des SV Eiche 05 Biederitz zur zweiten Vertretung des SV Oebisfelde reisen. Vor einer schweren Heimaufgabe stehen dagegen die Damen des Güsener HC, die am zweiten Februarwochenende auf den ungeschlagenen Spitzenreiter der 1. Nordliga Post SV Magdeburg treffen. In den Begegnungen HSV Haldensleben gegen den Barleber HC und HV Solpke/Mieste gegen den MTV Weferlingen werden schließlich die weiteren Halbfinalisten ermittelt.

Turnierzweiter beim BHC

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat in ihrer Altersklasse beim achten Neujahr- Nachwuchsturnier des Barleber HC, welches einmal mehr hervorragend organisiert und ausgerichtet wurde, den zweiten Platz erringen können. Nach dem deutlichen 17:10- Auftakterfolg gegen den TSV Wefensleben gab es auch im zweiten Turnierspiel gegen den Ausrichter Barleber HC in der Mittellandhalle einen Sieg (16:13). Das letzte Gruppenspiel über 25 Minuten ging dann schließlich mit 14:16 gegen den späteren Gesamtsieger TuS Magdeburg verloren. „Es war ein ordentlicher Aufgalopp für uns nach den vielen Feiertagen“, zeigte sich die Biederitzer Trainerin Doreen Schieke mit dem Turnierverlauf durchaus zufrieden.

Endstand: 1. TuS Magdeburg 6:0 Punkte, 2. SV Eiche 05 Biederitz 4:2, 3. Barleber HC 2:4, 4. TSV Wefensleben 0:6

Biederitz: Grunert – Dettmer, Hofmann, Bandey, Schnell, Neuendorf, Barthelmann, Harbach, Raeck

18. Auflage bringt Teilnehmerrekord

Die 18. Auflage des zur Tradition gewordenene „Fettweg“- Turniers des SV Eiche 05 Biederitz hat mit 69 Teilnehmern den Rekord des Jahres 2016 mit 60 Aktiven locker hinter sich gelassen. Auffallend diesmal war die wiederum sehr hohe Frauenquote, aber auch der Einzug der Biederitzer Jugend fiel ins Auge.

Es war schon beeindruckend, wieviele Handballbegeisterte sich unmittelbar nach Beginn der Auslosung rund um den Organisationstisch tummelten. Die hohe Teilnehmerzahl sorgte dann auch dafür, dass sich der Beginn leicht verzögerte. „Wir stoßen da inzwischen in Sachen Spielplan so langsam an unsere Grenzen, so dass wir uns Gedanken machen müssen. Aber natürlich wird es auch in 2019 wieder diesen Event geben“, meinte Organisator Ingo Heitmann nach der Siegerehrung und blickte bereits auf das anstehende Jahr, wo das Turnier dann am 27. Dezember zur Austragung kommt.
Die 15 Spiele wurden dann von den drei Schiedsrichtern K.- D. Wolf, Laura Nuthmann und Patrick Arndt in eher lockerer Form geleitet, auch weil es während der insgesamt 150 Minuten, in denen es 259 Treffer zu feiern gab, nicht eine grenzwertige Aktion hinsichtlich irgendwelcher Härte bzw. vielleicht gewohnter Diskussionen zu sehen gab. Der weibliche Bereich mit allein 25 Frauen war auch diesmal wieder beeindruckend stark vertreten, wobei hier die Vereine vom TSV Niederndodeleben und TuS Magdeburg den Hauptanteil hatten. Erstmals vertreten war auch ein Trio vom HV Solpke/Mieste (2. Nordliga), welches großen Gefallen an der Veranstaltung fand. So kündigten Melissa Palm, Susann Täger und Vanessa Jakobs an, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Erfreut war man in der Ehlehalle auch über die Teilnahmen einer jeweils kleinen Delegationen von den Männerteams des Post SV aus Magdeburg, des Güsener HC und vom Möckeraner TV. Ansonsten gab es viele bekannte Gesichter zu sehen, wobei die Teilnahme von Gemeindebürgermeister Kay Gericke inzwischen fast zur Normalität geworden ist. Die zweifellos weitesten Anreisen hatten Christian Kollenda (VfL Meißen) und Alexander Zapf (Werder Bremen) auf sich genommen. Aus dem Biederitzer Handballlager waren wie gewohnt eher die Frauen- bzw. die Spieler aus der 2. Mannschaft stark vertreten. Der Kader aus der Sachsen- Anhaltliga stellte mit den Torhütern Andy Wichmann und Philipp Wolke sowie mit Christian Kinast und Carlos Swoboda immerhin vier Aktive. Auffallend viele Schiedsrichter nahmen an diesem Abend ebenfalls das runde Leder in die Hand. Dabei machten Jessica Kirsten, Annika Schulze, Chris Lüdecke und Daniel Bierhals ihre Sachen mehr als ordentlich.
Erstmals auch auf dem Spielfeld war der männliche Biederitzer Nachwuchs mit sechs Aktiven zugegegen. „Die Jungs haben jahrelang als Zuschauer mit den Hufen gescharrt und durften nun erstmals auch mitspielen“, fand Jugendwart Oliver Wohl lobende Worte für das Sextett, welches bei der Siegerehrung stellvertretend durch Lukas Hartmann einen Extrapreis erhielt. Traditionell wurde auch die beste Spielerin (Anne Kudwin) und der beste Torhüter des Turniers gewählt. Der Biederitzer Oldie Hubert Bruchmüller erhielt dabei den mit Abstand größten Applaus aller Anwesenden. Nach der Ehrung des Schiedsrichtertrios nahm der Biederitzer Abteilungsleiter Klaus- Dieter Wolf die Siegerehrung der sechs Mannschaften vor. Hier setzte sich Team 4 mit 8:2 Zählern vor den punktgleichen Mannschaften 2 und 6 (7:3) durch. Es folgten Team 5 (5:5) und Team 1 mit 4:6 Zählern. Team 3 konnte im letzten Turnierspiel noch einen Punkt ergattern und schloss das Event schließlich auf Rang sechs ab.
Gut angekommen sind in diesem Jahr auch wieder die „Pokalübergaben“ direkt auf dem Spielfeld für diverse Turnierpunkte. Nachdem Martin Bilski (50.) und Melissa Palm (100.) geehrt wurden, heimste Sebastian Marek für den 111. Treffer ebenfalls eine Extratrophäe ein. Nachdem Neele Dorow den 150. Treffer erzielt hatte, kam die Zeit von Desire Nehls, die sowohl für das 200. als auch das 222. Tor des Turniers mit einem „Erfrischungsgetränk“ belohnt wurde. Chris Lüdecke (250.) war in dieser Kategorie schließlich der letzte Gewinner.
„Mein großer Dank geht an alle Helfer, an das Organisationsteam, die Schiedsrichter und an Euch Spieler. Ihr habt wiederum dafür gesorgt, dass dieses Turnier unvergessen bleibt und schon heute die Vorfreude auf das kommende Turnier sehr groß ist“, fand der Biederitzer Abteilungsleiter Klaus- Dieter Wolf durchweg lobende Worte bei anschließenden launigen Siegerehrung aller Teilnehmer.

Mannschaft 4: Hubert Bruchmüller – Desire Nehls, Leonie Wesslowski, Michaela Petzke, Robin Exner, Lisa Haegebarth, Cindy Heitmann, Moritz Steinweg, Carlos Swoboda, Rico Gerlach, Norman Wöhler

Mannschaft 2: Andi Gronemeier, Susanne Wegner – Anne Kudwin, Mario Genth, Kay Gericke, Martin Bilski, Sophie Brinkmann, Stefanie Blume, Robin Urban, Max Wiedon, Juliane Bock, Steffen Bretschneider

Mannschaft 6: Andy Wichmann, Tony Muslija – Susann Täger, Jessica Kirsten, Tobias Kremser, Franziska Thielicke, Vanessa Jakobs, Anne Niemann, Robin Anderson, Neele Dorow, Chris Lüdecke

Mannschaft 5: Philipp Wolke – Melissa Palm, Sebastian Rabe, Lukas Hartmann, Erik Lewin, Christine Nahrstedt, Stefan Köster, Pauline Stallmann, Daniel Bierhals, Robert Gottschalk, Gerda Bierhals

Mannschaft 1: Max Wetzel, Michel Meyer – Philipp Wohl, Alexander Zapf, Stephan Holzgräbe, Michael Thielicke, Daniel Bahr, Christian Kinast, Sebastian Marek, Tim Koine, Jenny Mruzeck, Nico Hennig

Mannschaft 3: Gunnar Rojahn – Martin Walde, Janina Gericke, Henrik Beul, Neele Bormann, Carsten Blaeß, Carolin Marx, Annika Schulze, Reinhard Bruchmüller, Justin Schönegge, Christian Kollenda, Steffen Gericke

Eiches WJC siegt in Wittenberg

Die weibliche C- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Weihnachtsturnier bei GW Wittenberg/Piesteritz gewonnen. Zunächst setzten sich die Mädels um Trainerin Doreen Schieke mit drei Siegen gegen BR Coswig (8:4), TSG Querfurt (10:6) und den HBC Wittenberg (8:6) in Gruppe B durch und zogen damit in das Finale ein. Dort wurde der HC Großenhain in einer spannenden Begegnung mit 8:7 bezwungen. Zudem wurde die Biederitzerin Pauline Neuendorf zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Platz drei sicherte sich der MBSV Belzig nach einem 9:6 gegen BR Coswig.

Biederitz: Grunert – Dettmer, Hofmann, Eilert, Bandey, Schnell, Rosenau, Neuendorf, Kauert

Freitag: 18.Auflage des „Fettweg“- Turniers

Am morgigen Freitag ist es wieder soweit. Ab 17 Uhr steigt in der Biederitzer Ehlehalle das allseits beliebte „Fettweg“- Turnier des SV Eiche 05. Schnürt die Schuhe und seid mit dabei. Einzige Voraussetzung – 16 Jahre alt sein!
Das Loseziehen für die Mannschaftszusammenstellung startet bereits ab 16:30 Uhr, aber keine Angst, wer später da ist, findet definitiv einen Platz in einer der sechs Teams. Nein, mehr Mannschaften gehen leider nicht, da uns sonst die Zeit für die isotonischen Getränke zu knapp wird…
Also keine Scheu und ab in die Ehlehalle Biederitz!!!