Kategorie: Vereinsleben

Die Ergebnisse vom Wochenende

Sonnabend:

BSV 93 Magdeburg II – MJE 16:30 (4:19)

WJD – Barleber HC 11:27 (5:14)

MJD – SV Langenweddingen 19:31 (11:15)

MJA – Wacker Westeregeln 33:31 (18:15)

SV Irxleben – WJC 23:35 (12:16)

SV Irxleben – WJB 19:22 (7:11)

Frauen – Barleber HC 32:27 (18:13)

1.Männer – Güsener HC 29:29 (16:16)

Sonntag:

Minis – Eintracht Gommern 23:2 (15:0)

Post SV Magdeburg III – 3.Männer 28:21 (15:10)

Sieben Spiele am Sonnabend

MJE – Güsener HC 45:0 (21:0)

FSV 1895 Magdeburg II – Minis 5:16 (4:11)

WJC – JSpG Gommern/Möckern 38:10 (18:5)

USV Halle – MJC 23:30 (10:15)

WJB – BSV 93 Magdeburg 35:23 (15:8)

USV Halle – MJA 39:27 (18:12)

LSV 90 Klein Oschersleben – 1.Männer 26:20 (9:7)

MJE wird Zweiter in Dresden

Die männliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ist in der letzten Woche der Einladung des HC Elbflorenz Dresden nachgekommen und hat am Halloween- Cup 2019 in der Elbmetropole teilgenommen. Der zweite Turnierplatz gegen zum Teil internationale Konkurrenz kam dann schon sehr überraschend und sorgte für große Freude bei den Kindern, Trainern und mitgereisten Eltern. Die zwölf Kinder plus dem Trainerteam Torsten Riek/Riklef Roehl setzten sich bereits am Vortag in den neuen Vereinsbus und nahmen die knapp vierstündige staugeladene Anreise auf sich. Schon da war der Vorfreude und Aufregung beim Biederitzer Nachwuchs keine Grenzen gesetzt. Am Turniertag ging es in der Staffel, insgesamt gab es drei Viererstaffeln, zuerst gegen die NSG Dresden Nordwest. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gepaart mit Müdigkeit und Aufregung gab es dennoch schließlich einen ungefährdeten 17:5- Erfolg nach zwanzig absolvierten Minuten. Im zweiten Spiel gegen den VfL Potsdam begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe, auch weil die Biederitzer gerade im Abschluss zu überhastet und unkonzentriert zu Werke gingen. Trotzdem gab es schließlich einen 11:7- Sieg und somit das Endspiel um den Staffelsieg gegen die ebenfalls zweimal siegreiche Vertretung von Goweg Görlitz. Die Sachsen, sie wurden in der Vorsaison immerhin Ostsachenmeister,  entpuppten sich schnell als der erwartet härteste Konkurrent. Über sichere und schnelle Ballstafetten sowie konzentrierte Abschlüsse konnte schließlich auch dieser Kontrahent mit 14:11 in die Knie gezwungen werden. Mit diesen drei Siegen hatte sich somit der Biederitzer Nachwuchs für die Spiele um die begehrten Podestplätze qualifiziert. Im ersten Spiel der Finalrunde ging es dann gegen Dukla Prag, wo man sich nach Rücksprache innerhalb der Mannschaft für die vermeindlich beste Formation im Hinblick auf den bestmöglichen Erfolg entschied. Einmal mehr war dann die Defensivarbeit der Schlüssel zum Erfolg, denn auch die technisch beschlagenen Prager konnten mit 21:15 bezwungen werden. So stand bereits vor dem abschließenden „Endspiel“ gegen den SC DHfK Leipzig, der bis dahin ebenfalls alle Begegnungen siegreich gestalten konnte, der zweite Turnierplatz für die Biederitzer fest. Dennoch wollte der hochmotivierte SVE- Nachwuchs auch gegen den Vorjahressieger seine Chance suchen, was bis zum 6:6- Zwischenstand auch glänzend gelang. Eine Zeitstrafe brachte die Biederitzer dann etwas aus dem Rhythmus, was die Leipziger schließlich zum 12:8- Erfolg nutzen konnten. Schlussendlich war es auch eine Frage der Kraft, die den DHfK- Handballern nach dem kräftezehrenden Programm in die Karten spielte. Während die zahlreich mitgereisten Eltern ihren Nachwuchs dennoch völlig zurecht feierten, waren die Spieler selbst sehr enttäuscht, gelang doch der große Coup nicht. „Es war ein tolles Erlebnis für die Kinder, aus der sie für die Zukunft mit Sicherheit einiges mitnehmen können. Für uns Trainer war es zudem fraglos eine Bestätigung für unsere alltägliche Arbeit, denn die Truppe hat auf diesem hohen Niveau glänzend mitgehalten und das als eher kleiner Dorfverein“, zog SVE- Trainer Torsten Riek ein lückenlos positives Fazit.   Biederitz: Nils Blume – Julius Neumann, Louis Bodenstedt, Felix Deneke, Anton Riek, Hugo Härtel, Niklas Kuske, Alexander Gröbe, Lennard Reche- Emden, Finn Hass, Felix  Theuerkauf, Louis Abel

Der Samstag in der Übersicht

Sonnabend:

SC Magdeburg – MJE 16:36 (6:18)

TSV N.dodeleben – WJC 22:38 (12:19)

Post SV Magdeburg IV – 3 .Männer 21:29 (11:11)

HT 61 Halberstadt – MJA 34:33 (15:15)

TSV N.dodeleben – WJB 28:19 (14:9)

Sonntag:

SV Chemie Genthin – WJD 11:21 (5:13)

BSV 93 Magdeburg – Frauen 33:25 (16:13)

MJC – HG 85 Köthen 26:21 (15:10)

1.Männer – Eintracht Gommern 20:21 (8:13)

Das Wochenende in Zahlen…

Sonnabend:

WJB – Güsener HC 24:15 (12:4)

MJE – Post SV Magdeburg 29:12 (16:6)

WJC – SG Seehausen 28:20 (15:12)

MJD – BSV 93 Magdeburg 27:36 (15:20)

HSV Magdeburg – Minis 0:24 (0:15)

SV Oebisfelde – WJD 30:17 (13:8)

MJC – HSV Magdeburg 34:20 (16:12)

MJA – HSV 2000 Zerbst 23:37 (11:15)

Post SV Magdeburg – 1.Männer 32:20 (19:12)

Sonntag:

3.Männer – BSV 93 Magdeburg III 29:30 (14:17)

Endlich der erste Sieg…

Endlich… SV Eiche 05 hat in der Verbandsliga die ersten Zähler eingefahren und besiegt die HSG Altmark/West nach einer starken ersten Hälfte (20:10) mit 35:30. Ein großes Dankeschön auf diesem Weg auch an die Zuschauer!!!

Ein ausführlicher Bericht folgt…

1.Männer empfangen HSG Altmark/West

Im dritten Heimspiel empfängt das Tabellenschlusslicht der Verbandsliga SV Eiche 05 Biederitz (0:10 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr die HSG Altmark/West. Können die Ehlehandballer den Bock gegen den Rangneunten (4:6 Zähler) aus der Altmark endlich umstoßen?   Eigentlich sollte das letztwöchige HVSA- Pokalspiel bei der zweiten Vertretung des SV Langenweddingen die erhoffte Trendwende bringen, doch leider blieb der positive Effekt nicht nur aufgrund der schmerzlichen 24:28- Niederlage aus. Unabhängig vom Resultat war es abermals ein rundum enttäuschender Auftritt gegen einen Kontrahenten, der mit grundsolidem Handball durchaus zu bezwingen war. „Es hapert aktuell ganz einfach noch an zu vielen Basics. Das fängt bei der mangelnden Passqualität an, zieht sich über den wenig konzentrierten Abschluss bis hin zur oft unrunden Abwehrarbeit“, blickte der Biederitzer Trainer Rene Schaarschmidt am Dienstagabend kurz zurück, ehe es bereits in der Trainingseinheit in einem Testspiel gegen Kali Wolmirstedt aus der 1. Nordliga ging. Dort präsentierte sich die SVE- Sieben gegen die Schützlinge um Trainer Andreas Kunert (ehemaliger langjähriger Spieler an der Ehle) in den ersten zwanzig Minuten wiederum katastrophal, ehe die restlichen vierzig Minuten zumindest etwas Selbstvertrauen in die Reihen der Biederitzer gebracht haben dürften, denn zumindest in Sachen Tempo und Passqualität war ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen. Dass am Ende aber ein 31:31- Unentschieden zu Buche stand, war der unzureichenden Chancenverwertung geschuldet, denn die 40 Toremarke wäre an diesem Abend durchaus zu knacken gewesen. Der aktuelle Blick auf die Tabelle verrät unweigerlich, dass die Biederitzer mehr und mehr zum Punkten verdammt sind. Der ein oder andere Zähler täte neben der Tabelle fraglos auch den Spielern des SV Eiche 05 gut, denn eine Frage des Kopfes ist es laut Coach Schaarschmidt inzwischen definitiv. „Natürlich stünde uns ein Erfolg gut zu Gesicht und würde die Aufgabenbewältigung in den nächsten Wochen schon etwas einfacher machen.“ Ob dies den Biederitzern in der aktuellen Form gegen den Rangdritten der Vorsaison gelingt, bleibt indes abzuwarten. Die Truppe um Trainer Dominec Soeder ist durchwachsen in die neue Saison gestartet, wobei es nach einem kapitalen Fehlstart in Stendal (16:31) Doppelpunktgewinne beim Güsener HC (26:23) und zuletzt daheim gegen den LSV 90 Klein Oschersleben (33:24) zu verzeichnen gab. Die beiden anderen Niederlagen gab es daheim gegen den Post SV Magdeburg (19:24) und bei der Gommeraner Eintracht (22:25). Für die Biederitzer wird es in erster Linie wichtig sein, das Tempospiel der Altmärker in den Griff zu bekommen. Natürlich müssen auch die eigenen Qualitäten deutlich besser zum Tragen kommen. Dies kann nur mit einer konzentrierten Abwehrarbeit einhergehen, aus der schlussendlich technisch saubere Gegenstöße gefahren werden. Auch im Positionsangriff gibt es noch große Reserven: „Wir gehen noch viel zu selten in das einfache 1:1 oder lassen den unerlässlichen Gang in die Tiefe aus…“, mahnte SVE- Coach Rene Schaarschmidt auch nach dem Test gegen die Kalihandballer aus Wolmirstedt.

24:28 – Raus ohne Applaus

Nach einer abermals überaus enttäuschenden Vorstellung ist für die Handballer des SV Eiche 05 Biederitz nach dem Zweitrundenspiel des HVSA- Pokals bei der Reserve des SV Langenweddingen frühzeitig Endstation. Somit ist der erhoffte Befreiungsschlag vor dem richtungsweisenden Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen die HSG Altmark/West ausgeblieben.   Es war nach Spielende schon noch ein wenig stiller als zuletzt in der Umkleidekabine bei den Biederitzern, die sich mit einer über weite Strecken enttäuschenden und sogar erschreckenden Vorstellung auch im sechsten Pflichtspiel der noch jungen Saison als zweiter Sieger vom Spielfeld verabschiedeten. Der Auftritt in der Börde glich, wenn auch mit stark ausgedünntem Kader, denen der Vorwochen, wo die SVE- Sieben ihrer vermeindlichen Verbandsligatauglichkeit zu viel schuldig blieben. Die absolvierten sechzig Minuten machen indes nur wenig Hoffnung, dass die angestrebten (vielleicht zu hohen) Ziele im Punktspielalltag erreicht werden können. Dabei begann der Pokalfight für die Gäste nicht einmal schlecht, die nach anfänglichen Rückständen (1:2 und 2:3) mit drei Toren in Serie nach neun Minuten eine 5:3- Führung herauswerfen konnten. Treffer von Stephan Holzgräbe und Steve Klack sowie ein starker Auftritt von Torhüter Michael Tschirschwitz sorgten nach einer Viertelstunde dafür, dass die Gäste beim 7:5 weiterhin die Nase vorn hatten. Sich häufende Unkonzentriertheiten und einfache Fehler im wenig überzeugenden Spielaufbau luden dann die Gastgeber zum 7:7- Ausgleiche ein, ehe der SVL beim 8:7 (22.) bzw. 9:8 (26.) die Führung übernehmen konnte. Die harte aber nicht unberechtigte rote Karte gegen Florian Wentzel schränkte die Möglichkeiten der Biederitzer dann zudem gehörig ein, die es im weiteren Verlauf dann auch mit zwei Kreisläufern versuchten. Die hochmotivierten Gastgeber nahmen schließlich eine knappe 10:9- Führung mit in die Kabinen, welche für beide Vertretungen trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen alle Mögklichkeiten offen ließ. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bördehandballer schnell auf 11:9 und bauten den Vorsprung nach 35 Minuten auf 13:10 aus. Die Biederitzer standen sich nicht nur in dieser Phase oft selbst im Weg und haderten neben der eigenen Leistung auch mit diversen anderen (unwichtigen) Nebenkriegsschauplätzen. Der im Angriff so nötige Gang in die Tiefe wurde wiederholt vermisst, so dass Torerfolge (zu) oft Einzelaktionen entsprangen. Trotz dieser Defizite kämpften sich die Gäste nach 39 Minuten auf 14:13 heran, versäumten es dann aber, dem Spiel ihren (blassen) Stempel aufzudrücken. So legte die SVL- Sieben nach 41 Minuten ein 16:13 vor und hatte auch nach einer Dreiviertelstunde beim 18:15 mit drei Toren die Nase vorn. Sven Bramer und Steve Klack schlossen in der Folge zwar zum 18:17 auf, gingen dann aber mit ihren Nebenleuten in schon bekannter Manier unter. Neun Minuten vor dem Schlusspfiff war die Partie beim Stand von 22:18 praktisch entschieden, da auch die Körpersprache der Gäste nicht annähernd Hoffnung verbreitete. Auch der anschließende Doppelschlag von Steve Klack zum 23:21 (55.) änderte nichts am Pokal- Ko der Gäste, die schließlich mit 24:28 die Platte als Verlierer verließen. Im wahrsten Sinne ohne Worte nahm zunächst der restlos bediente Biederitzer Trainer Rene Schaarschmidt den neuerlich beängstigenden Auftritt seiner Schützlinge zur Kenntnis: „Dazu fällt mir nichts mehr ein…“   Langenweddingen II: S. Kleinert – Thürmer (2), Duderstadt, Lücke (6), Knorr (10/6), Zander (1), Peuser (1), Senkler (1), Drescher, Laddey, Heine, Lohmann (2), Wundrack (5), L. Kleinert   Biederitz: Tschirschwitz, Gronemeier – Holzgräbe (3), Ritter (2), Bramer (3), Walde (2), Kinast (3), Wentzel (1), Klack (10/2), Freistedt

HVSA- Pokal – Fluch oder Segen?

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz müssen in der zweiten Runde des HVSA- Pokals am Sonnabend um 16 Uhr bei der Reserve des SV Langenweddingen antreten. Die Partie dürfte für die gebeutelten Gäste Segen und Fluch zugleich sein.   Nein, der eh schon kritisch beäugte HVSA- Pokal wurde für die laufende Saison 2019/2020 nicht wirklich attraktiver gestaltet. Nachdem nun auch noch die Mannschaften der Sachsen- Anhaltliga und den beiden Verbandsligen zur Freiwilligkeit herabgestuft wurden, kam die geringe Teilnehmerzahl von gerade einmal 20 Mannschaften nicht gänzlich überraschend. Auch im Biederitzer Lager kam man vor der Pokalmeldung ins Grübeln, entschied sich dann aber zur Zusage, um vor dem eigentlichen Punktspielstart im Sptember noch einmal ein Testspiel unter Wettkampfbedingungen austragen zu können. Letztendlich war die überschaubare Anzahl an Mannschaften die Folge, dass die erste Runde gänzlich ins Wasser fiel und der Pokalwettbewerb nun praktisch erst in Runde zwei startet. „Ok, wir nehmen es wie es kommt. So kann dieser Wettbewerb für uns Fluch und Segen zugleich sein, denn unser Hauptaugenmerk liegt definitiv auf dem Ligaalltag“, gibt der Biederitzer Trainer Rene Schaarschmidt zu verstehen und hat dabei bereits das sehr wichtige Heimspiel am 12. Oktober gegen die HSG Altmark/West im Visier. So treffen am Sonnabend in der „Sporthalle am Heßberg“ zwei Mannschaften aufeinander, die unterschiedlicher hätten kaum starten können. Während die Biederitzer mit der roten Laterne in der Hand in der Verbandsliga noch immer auf den ersten Zähler warten, grüßt die SVL- Reserve verlustpunktfrei in der Bezirksliga West von der Tabellenspitze. Natürlich nehmen die Biederitzer aktuell jeden noch so dünnen Strohhalm gern auf, doch dürfte das Unterfangen in Langenweddingen mit kleinem Kader kein Einfaches werden. Eine weitere Niederlage, auch wenn es nur im Pokal ist, dürfte das eh schon angeknackste Selbstvertrauen an der Ehle kaum stärken. So geht der Blick der SVE- Gemeinde natürlich längst in Richtung kommendes Wochenende, wo im Ligaalltag endlich der Knoten platzen soll. „Es ist inzwischen definitiv eine Kopfsache. Wir haben am Dienstag mit dem Mannschaftsrat lange gesprochen und nach Lösungsansätzen gesucht, die gern auch außerhalb des Spielfeldes und ohne das Trainerduo zur Umsetzung kommen können“, meinte Schaarschmidt weiter. Ob die Biederitzer dann auch noch im Lostopf für die nächste Runde sein werden, ist dabei völlig unerheblich. Dennoch gibt sich die Biederitzer Sieben kämpferisch:  „Ein Erfolg stünde uns gut zu Gesicht und der muss nicht einmal schön aussehen…“