Kategorie: Turnier

TSV Eschwege verteidigt Pokal/Eiche 3. & 6.

Der TSV Eschwege hat am Sonnabend mit blütenweißer Weste den Pokalerfolg des Vorjahres beim 13. „Detlef- Heine- Gedenkturniers“ verteidigen können. Hinter den stark aufspielenden Mannen des FSV 1895 Magdeburg (10:2) kam die erste Vertretung des Gastgebers SV Eiche 05 mit 8:4 Zählern auf Rang drei ein. Ein gutes Turnier spielten auch der Post SV Magdeburg II (4., 5:7) und die ligatiefste Mannschaft des SV 90 Parey (5., 4:8). Rang sechs ging an die arg dezimierte Reserve des SV Eiche 05 (3:9) vor der SG Fortschritt Burg, der in allen sechs Spielen kein Punktgewinn gelang.
Im Auftaktspiel zeigten die Verbandsligahandballer des SVE frühzeitig, das der schon fast traditionelle Ausrutscher gegen die eigene Zweite diesmal ausbleiben sollte. Nach dem 3:0 erwachte zwar der Nordligaaufsteiger, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Die Ausgeglichenheit und Stärke der Fermersleber bekamen die Sonntag- Schützlinge im zweiten Spiel zu spüren, welches mit 5:6 gegen den Ligarivalen verloren ging. Nach dem deutlichen 10:4 gegen die experimentierfreudigen Burger ging die Partie gegen den späteren Sieger TSV Eschwege auch etwas unglücklich mit 3:6 verloren. Die Siege gegen Parey und den Post SV Magdeburg bedeuteten in der Endabrechnung immerhin Platz drei. „Wir haben mit diesem kleinen Kader ein gutes Turnier gespielt. Die beiden Niederlagen waren ein Stück weit auch unglücklich“, meinte der Biederitzer Trainer Enrico Sonntag nach der Siegerehrung. Vor ihnen platzieren konnte sich die überraschend stark agierende Mannschaft des FSV 1895 Magdeburg. Diese siegten zum Auftakt gegen den Post SV II und nach dem Erfolg gegen Eiches Verbandsligahandballer wurde auch deren Reserve klar mit 6:2 bezwungen. Dem 8:3 gegen Burg folgte somit das vorab rechnerische Endspiel gegen den TSV Eschwege, welches äußerst unglücklich in letzter Sekunde mit 6:7 verlorenging. Der 9:2- Kantersieg zum Abschluss gegen die 90er aus Parey bedeutete schließlich verdientermaßen Platz zwei. Die Eschweger hingegen marschierten neben den Siegen in den Topspielen gegen Biederitz und den FSV souverän durch das Turnier. Dem 7:2 zum Start gegen Biederitz II folgten Siege gegen Parey (6:1), den Post SV II (5:4) und der SG Fortschritt Burg (7:5), was schließlich den jederzeit verdienten Turniersieg zur Folge hatte.
Die Biederitzer Reserve, ihr fehlten mehr als die Hälfte des gesamten Kaders, tauten erst nach vier Niederlagen richtig auf. Dem 6:4 im Derby gegen Burg folgte schließlich ein Punktgewinn (6:6) gegen die frech aufspielende Reserve des Post SV Magdeburg, die mit Julian Schneemann (15 Tore) den besten Schützen des Turniers in ihren Reihen hatte. „Mit dem ein oder anderen Akteur mehr hätten wir sicherlich eine bessere Rolle spielen können. Trotzdem Hut ab vor dem kleinen Kader, der sich gegen Ende selbst belohnt hat“, meinte Trainer Ingo Heitmann rückblickend.
Den Burgern gelang indes in den sechs Begegnungen nicht ein Punktgewinn. Gleich zum Auftakt gegen die Pareyer gab es eine unglückliche Niederlage. Nach einem Komplettwechsel des Kaders folgte eine 5:9- Niederlage gegen den Post SV II, was aber Trainer Hendrik Kurth später relativierte:“Wir wollten viel probieren und das haben wir getan. Die Platzierung ist dann sicherlich auch nicht das Spiegelbild unseres wahren Leistungsvermögens“, meinte er treffend. Durchweg zufriedene Gesichter waren dagegen im Lager der Pareyer anzutreffen. „Es war ein schönes Turnier, welches für uns auch als teambildene Maßnahme stehen sollte. Rein sportlich haben wir uns als ligatiefste Vertretung mehr als achtbar geschlagen“, zeigte sich der Pareyer Coach Stefan Golz, dem der mit Abstand größte Kader des Turniers zur Verfügung stand, rundum begeistert.
Auf der abschließenden Siegerehrung bedankte sich Turnierleiter Michael Thielicke nicht nur beim vierköpfigen Schiedsrichtergespann und allen Helfern vor und in der Ehlehalle, sondern auch bei allen sieben Mannschaften. „Es war eine freundschaftliche Atmosphäre mit durchweg fairen Duellen.“

Alle Ergebnisse: SV Eiche 05 II – SV Eiche 05 4:7, FSV 1895 Magdeburg – Post SV Magdeburg II 6:3, SG Fortschritt Burg – SV 90 Parey 5:6, Eschweger TSV – SV Eiche 05 II 7:2, SV Eiche 05 – FSV 1895 Magdeburg 5:6, Post SV Magdeburg II – SG Fortschritt Burg 9:5, SV 90 Parey – Eschweger TSV 1:6, SV Eiche 05 II – FSV 1895 Magdeburg 2:6, SG Fortschritt Burg – SV Eiche 05 4:10, Eschweger TSV – Post SV Magdeburg II 5:4, SV 90 Parey – SV Eiche 05 II 9:4, FSV 1895 Magdeburg – SG Fortschritt Burg 8:3, SV Eiche 05 – Eschweger TSV 3:6, Post SV Magdeburg II – SV 90 Parey 9:7, SV Eiche 05 II – SG Fortschritt Burg 6:4, Eschweger TSV – FSV 1895 Magdeburg 7:6, SV 90 Parey – SV Eiche 05 3:7, Post SV Magdeburg II – SV Eiche 05 II 6:6, SG Fortschritt Burg – Eschweger TSV 5:7, FSV 1895 Magdeburg – SV 90 Parey 9:2, SV Eiche 05 – Post SV Magdeburg II 8:5

Endstand: 1. Eschweger TSV 38:21 Tore 12:0 Punkte, 2. FSV 1895 Magdeburg 41:22 10:2, 3. SV Eiche 05 Biederitz 40:28 8:4, 4. Post SV Magdeburg II 36:37 5:7, 5. SV 90 Parey 28:40 4:8, 6. SV Eiche 05 Biederitz II 24:39 3:9, 7. SG Fortschritt Burg 26:46 0:12

Eschwege mit: Gross (1) – Spannknebel (6), Wagner (2), Poek (1), Löbens (6), Meyer (1), Guthardt (2), Haaß (7), Stephan (2), Strauß (2), Vaupel (8)

FSV Magdeburg mit: Böhm – Beckmann (3), Brecht (4), Pepper (7), Rösing (10), Möhring (6), Sigusch (5), Selling (3), Özsoy (1), Splitt (2)

SV Eiche 05 mit: Wetzel – Dietze (13), Schrader (8), Steinweg (4), Swoboda (4), Krüger (5), Wiedon (5), Große (1), Enke

Post SV Magdeburg II mit: Baldzer – Schneemann (15), Rickmann (6), Marmuth (7), J. Ittenson (4), Jahns, H. Ittenson (2), Volkmann (2)

SV 90 Parey mit: M Braunschweig, Prause – Bathe, Steindorf (3), Wegener, Scheidt (1), St. Hanesch (4), Se. Hanesch (2), Wippel (1), Hempel (4), Liebig (2), Lindner (2), Springer, Gast, C. Braunschweig (7), Brand (2)

SV Eiche 05 II mit: Meyer – Gericke (8), Wiedon (1), Neumann (5), F. Krüger (3), S. Krüger (1), Bormann (4), von Hülsen (2), Heitmann

SG Fortschritt Burg mit: Bünger, Wegner – Katillus (2), Herrmann, Teßmann (8), Heisinger, Wöhe (3), Scholz (2), Lange (4), Weigel (2), Rößner (3), Bleech (2)

7. Eichecup ein voller Erfolg

Der 7. Eichecup des SV Eiche 05 Biederitz für Nachwuchsmannschaften entpuppte sich mit 27 Teams und ca. 350 Teilnehmern trotz Feiertag und Ferien wiederum als voller Erfolg. An insgesamt vier Tagen wurde bei guter Stimmung in gut gefüllter Ehlehalle in sechs Altersklassen um Pokale und Medaillen gekämpft.
Den Turnierreigen eröffneten am Donnerstag die Minis, bei denen sich der HSV Magdeburg verlustpunktfrei vor dem Güsener HC und dem Gastgeber durchsetzen konnte. Hier gewannen die Landeshauptstädter das entscheidene Spiel gegen den GHC gleich zum Auftakt mit 6:3.
Am Freitag stand sowohl das Turnier der männlichen B- als auch D- Jugend auf dem Programm. Beim älteren Jahrgang ging ebenfalls der HSV Magdeburg als Sieger hervor. Auf den weiteren Plätzen kamen die TSG Calbe und die JSpG Gommern/Möckern ein. Dem Ausrichter blieb hier ohne Punktgewinn lediglich Rang vier. Bei der männlichen D- Jugend bestimmte der HC Aschersleben das Geschehen und setzte sich verlustpunktfrei vor dem Gastgeber (4:2) sowie dem TSV N.dodeleben (2:4) durch. Die Chemiker aus Genthin (0:6) waren indes ohne Chance.
Der Sieger am Sonnabend bei der männlichen C- Jugend hieß JSpG Gommern/Möckern. Mit drei klaren Siegen setzten sie sich vor dem Turnierneuling VfL Potsdam (4:2) und dem SV Eiche 05 (2:4) durch. Am gleichen Tag erspielte sich bei der männlichen E- Jugend der Ausrichter SV Eiche 05 in einer Doppelrunde den Pokal. Ausschlaggebend waren hier die Resultate (12:12 und 15:11) gegen den späteren Rangzweiten SV Anhalt Bernburg. Der Güsener HC blieb in dieser Altersklasse ohne Zählbares und wurde Dritter.
Den Turnierabschluss vollzogen schließlich am Sonntag die Mädels der weiblichen E- Jugend, wo der Gastgeber seinen Titel mit vier ungefährdeten Erfolgen eindrucksvoll verteidigen konnte. Gleich zum Auftakt wurde der vermeindlich ärgste Kontrahent HSV Magdeburg mit 7:1 bezwungen. Der BSV 93 Magdeburg sicherte sich schließlich im letzten Turnierspiel etwas überraschend mit einem knappen 5:4- Erfolg gegen den HSV Magdeburg den zweiten Tabellenplatz.
Nicht nur das Organisationsteam zeigte sich rückblickend sehr zufrieden. Auch zahllose Gäste zeigten sich von der tadellosen Organisation und Durchführung begeistert. „Mein Dank geht in erster Linie an die vielen Helfer, Sponsoren und Eltern, welche die Vorfreude auf die achte Durchführung im kommenden Jahr schon jetzt in die Höhe treiben“, meinte stellvertretend der Jugendwart des SV Eiche 05 Biederitz Oliver Wohl mit einem Lächeln.

Minis: 1. HSV Magdeburg 40:15 Tore 10:0 Punkte, 2. Güsener HC 51:25 8:2, 3. SV Eiche 05 Biederitz (m) 49:23 6:4, 4. TSV N.dodeleben 24:48 4:6, 5. SV Chemie Genthin 14:43 2:8, 6. SV Eiche 05 Biederitz (w) 15:39 0:10

MJB: 1. HSV Magdeburg 45:29 6:0, 2. TSG Calbe 41:30 4:2, 3. JSpG Gommern/Möckern 35:36 2:4, 4. SV Eiche 05 Biederitz 30:51 0:6

MJD: 1. HC Aschersleben 37:17 6:0, 2. SV Eiche 05 Biederitz 48:29 4:2, 3. TSV N.dodeleben 40:29 2:4, 4. SV Chemie Genthin 4:64 0:6

MJC: 1. JSpG Gommern/Möckern 45:18 6:0, 2. VfL Potsdam 30:26 4:2, 3. SV Eiche 05 Biederitz 25:41 2:4, 4. Güsener HC 19:34 0:6

MJE: 1. SV Eiche 05 Biederitz 58:30 7:1, 2. SV Anhalt Bernburg 54:34 5:3, 3. Güsener HC 14:62 0:8

WJE: 1. SV Eiche 05 Biederitz 48:12 8:0, 2. BSV 93 Magdeburg 23:27 5:3, 3. HSV Magdeburg 20:18 4:4, 4. TSV N.dodeleben 18:33 2:6, 5. Güsener HC 14:35 1:7 sowie SV Chemie Genthin (außer Konkurrenz)

7. Eichecup startet am Donnerstag

Am Donnerstag fällt der Startschuss für den 7. Eichecup für Nachwuchsmannschaften des SV Eiche 05 Biederitz. An den insgesamt vier Tagen von Donnerstag bis zum Sonntag gehen 28 Mannschaften in sechs verschiedenen Alterklassen an den Start. „Es sind in diesem Jahr zwar einige Teams weniger, doch dürfte dies den Charakter des Events keinesfalls schmälern“, meint Jugendwart Oliver Wohl, der mit dem 1. VfL Potsdam einen absoluten Neuling begrüßen kann, mit Blick auf das dennoch sehr erlesene Teilnehmerfeld. Die Turniere beginnen durchweg um 10 Uhr und finden im Gegensatz zum Vorjahr, wo auch in der Gerwischer Sporthalle gespielt wurde, nur noch in der Biederitzer Ehlehalle statt. Auf der turniereigenen Homepage www.eichecup.de können zeitnah die Ergebnisse der jeweiligen Spieltage eingesehen werden. Für das leibliche Wohl ist an allen Turniertagen in gewohnter Form gesorgt.
Übersicht
Donnerstag:
(Minis) SV Eiche 05 Biederitz (m + w) – Pokalverteidiger, HSV Magdeburg, Güsener HC, SV Chemie Genthin, TSV N.dodeleben
Freitag:
(MJD) SV Eiche 05, JSpG Gommern/Möckern, HSV Magdeburg, SV Chemie Genthin (w), TSV N.dodeleben (w)
(MJB) SV Eiche 05, JSpG Gommern/Möckern, HSV Magdeburg, TSG Calbe
Sonnabend:
(MJE) SV Eiche 05, SV Anhalt Bernburg, Güsener HC
(MJC) SV Eiche 05, JSpG Gommern/Möckern – Pokalverteidiger, Güsener HC, 1. VfL Potsdam
Sonntag:
(WJE) SV Eiche 05 – Pokalverteidiger, Güsener HC, HSV Magdeburg, BSV 93 Magdeburg, Barleber HC, TSV N.dodeleben

SVE- Minis holen die Kreismeisterschaft

Biederitzer sind das Maß der Dinge

Reges Handballtreiben herrschte am Sonntag auf dem Feld der Güsener Elbe- Havel- Sporthalle. Bei der letzten Runde zur Kreismeisterschaft der F- Junioren legten sich alle fünf Teams noch einmal mächtig ins Zeug. Die kreisliche Krone unter den „Kleinsten“ setzten sich die Jungen des SV Eiche 05 Biederitz auf.

Nach sechs Runden, die im Wechsel in den Hallen der drei teilnehmenden Vereine stattfanden, stehen Sieger und Platzierte fest. Alle Turniere fanden in einem würdigen und fairen Rahmen statt. Die Sportfreunde des SV Eiche 05 Biederitz, SV Eintracht Gommern und Güsener HC hatten sich großen Respekt mit Blick auf Organisation, Spielleistung und Versorgung verdient. Umso befremdlicher war es, dass zum Abschluss am Sonntag nicht nur „echte“ Medaillen fehlten, auch der Kreisfachausschuss Handball fiel bedauerlicherweise durch Abwesenheit auf.

Dies hielt alle fünf teilnehmenden Mannschaften nicht davon ab, noch einmal alle Register ihres Könnens zu zeigen. Strake Aktionen, prima Torhüterleistungen und beispielhafter Einsatz in Angriff und Abwehr rissen die vielen Zuschauer zu Ovationen hin – vor allem, wenn die Mädchen den Jungen ein ums andere Mal ein Schnippchen schlagen konnten. Die Organisatoren des GHC würdigten am Ende des Turniers alle Mannschaften , dankten den Schiedsrichtern, Trainern und Eltern und hoben vor allem das äußerst faire Verhalten aller Spieler hervor. Nun heißt es, schnellstens die neuen Minis/F- Jugendteams zu formieren, denn bereits am Sonnabend, 30. Mai, finden in Biederitz ab 10 Uhr die Kreis- Kinder- und Jugendspiele statt, bei denen die neuen Stichtage gelten (Jahrgang 2007 und jünger).

Abschlussplatzierungen: 1. SV Eiche 05 Biederitz (Jungen); 2. Güsener HC (Jungen); 3. Eintracht Gommern (gemischt); 4. Güsener HC (Mädchen); 5. SV Eiche 05 Biederitz (Mädchen)

„Fettweg“- Turnier mit Teilnehmerrekord

Das alljährliche „Fettweg“- Turnier des SV Eiche 05 Biederitz erlebte am Montagabend mit 58 Teilnehmern einen neuen Rekord. Noch nie waren so viele Aktive diesem Event zwischen den Feiertagen in die Biederitzer Sporthalle gefolgt.
Unmittelbar vor dem ersten Anpfiff wurden die sechs Mannschaften im Losverfahren zusammengestellt und bei einer Spielzeit von 1 x 10 Minuten ging es danach im Modus Jeder gegen Jeden. Während die Teilnehmerzahl nach oben schoss, verhielt es sich mit dem Torewerfen genau umgedreht. In den insgesamt 15 Begegnungen gab es recht magere 167 Treffer zu bejubeln, was allerdings in erster Linie dem recht ausgeglichenen Feld geschuldet war. Mit fast 74 (!) Jahren war „Manne“ Albrecht aus Burg, er spielt noch bei Germania Burg und in Ihleburg Fussball, der älteste Aktive im sehr stimmungsvollen Teilnehmerfeld. Erneut recht zahlreich waren auch wieder die Handballer des BSV 93 Magdeburg zugegen, welche seit Jahren in schon gewohnter Form den kurzen Weg in die Ehlehalle auf sich nahmen. Die Jungs aus Glinde suchte man am Montagabend dagegen allerdings vergebens. Mit Norman Wöhler und Daniel Bahr waren zum wiederholten Male zwei ehemalige Biederitzer zugegen, die sich dieses Turnier wie auch Schiedsrichter Chris Lüdecke vom Möckeraner TV vor dem Jahreswechsel wie in vielen Jahren zuvor nicht nehmen ließen. Aber auch eine starke Frauenfraktion mit sieben Aktiven sowie die „politische“ Achse mit dem Bürgermeister der Einheitsgemeinde Kay Gericke sowie dem Ortsbürgermeister Carsten Schneider mischten sich unter das Volk, um einige Kalorien aus den Feiertagen abzubauen.
Nach dreistündiger Spielzeit setzte sich schließlich Team weiß vor Team schwarz und Team blau unter der Leitung des gut aufgelegten Schiedsrichtergespannes Silvia Steinweg/Thomas Hartmann durch. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams grün, gelb und rot.
„Ich möchte mich bei allen Teilnehmern recht herzlich bedanken. Es war eine wohltuend faire, ausgelassene und recht lustige Veranstaltung, zu der alle ihren Beitrag geleistet haben. Danke auch an die Organisatoren rund um dieses Turnier“, zeigte sich der Biederitzer Vereinsvorsitzende Michael Thielicke sichtlich zufrieden.

Team weiß: Sandra Tuchen – Maximilian Wiedon (8), Tobias Volkmann (8), Markus Baltzer (3), Birgit Schünemann, Olaf Jagarzewski (1), Kevin Dreyling, Lars Seidler (11), Jörg Kupke (1), Michael Thielicke (2)

Team schwarz: Michel Meyer (1) – Steffen Gericke (2), Doreen Schieke (1), Tino Kirsten (7), Sebastian Rabe (2), Philipp Pickler (1), Steffen Bretschneider (15), Norman Wöhler (4), Gunnar Rojahn, Julian Hammecke (2)

Team blau: Andreas Wichmann – Björn Dettmer, Paul Schrader (7), Sascha Nowatschek (5), Sebastian Kolberg (5), Markus Völker (5), Eric Peters (6), Jonas Heike (1), Gino Schulze (1)

Team grün: Andy Gronemeier – Daniel Bahr (8), Stephan Krüger (5), Sebastian Wiedon (4), Christian Rosenau (1), Manfred Albrecht (2), Philipp Eggert (1), Andre Freistedt (2), Thomas Weber, Christian Knust (1)

Team gelb: Max Wetzel (1) – Cindy Heitmann (3), Mario Genth (5), Yves Steinweg (7), Julian Hass, Jens Hofmann, Volker Goslicki, Holger Klingebeil (8), Franziska Thielicke, Silke Reinhard

Team rot: Celvin Kleineidam – Kay Gericke (1), Carsten Schneider, Sören Lärm (6), Chris Lüdecke (6), Frederic von Steenkiste (5), Peter Krüger, Sarah Kupke (1), Karsten Fiedler (1)

WJE siegt beim 14. Saalecup in Calbe

Die weibliche E- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz hat das Turnier beim 14. Saalecup der TSG Calbe gewonnen. 55 Nachwuchsmannschaften nahmen in diesem Jahr in den verschiedenen Altersklassen teil.
Zum Turnierauftakt konnte der Barleber HC in einer einseitigen Begegnung mit 10:1 bezwungen werden. Nicht ganz so rund lief es dann gegen den SV Jessen, der mit 4:3 bezwungen werden konnte. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den HSV Magdeburg reichte schließlich ein 3:3- Unentschieden, um in die anschließende Endrunde einzuziehen.
Dort starteten die Biederitzer Nachwuchshandballerinnen mit einem torarmen 2:1 gegen den Ausrichter TSG Calbe, ehe im Finale gegen Wacker Westeregeln ein 5:3- Erfolg und damit der Turniersieg heraussprang.

Endstand: 1. SV Eiche 05 Biederitz, 2. Wacker Westeregeln, 3. HSV Magdeburg, 4. TSG Calbe, 5. SV Jessen, 6. SV Jessen II, 7. Barleber HC, 8. HC Salzland 06

Biederitz: Dettmer – E. Treffkorn, F. Treffkorn, Rosenau, Besecke, Schnell, Hofmann, Ribbert, Neuendorf, Paech, Schütt

Eiches D-Jugend siegt in Rangsdorf

Die männliche D- Jugend des SV Eiche 05 Biederitz ging bei der 17. Rangsdorfer Handballwoche beim Sparkassencup als Turniersieger hervor. Der Biederitzer Nachwuchs konnte alle vier Gruppenspiele siegreich gestalten und zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung. Im ersten Spiel wurde Ausrichter Lok Rangsdorf mit 14:7 bezwungen, ehe die SG Schöneiche mit 23:7 in die Schranken gewiesen wurde. Auch der HC Neuruppin (20:8) sowie die polnische Vertretung UKS Sokol Bydgoscz (19:8) konnten auf dem Weg zum Gruppensieg deutlich deklassiert werden.
Im Finale trafen die Biederitzer Youngster auf den Oranienburger HC, der als einzige Mannschaft in Sachen Fitness und Tempo auf etwa demselben Niveau spielte. Vor allem mit einer imponierenden Abwehrleistung gegen teilweise ein Kopf größere und auch gewichtigere Gegenspieler konnte der Biederitzer Nachwuchs überzeugen und am Ende mit einem verdienten 15:13 gegen den OHC als Sieger vom Feld gehen. Ein Sonderlob vom Veranstalter vediente sich Torhüterin Susi Ritter, die ein ganz starkes Turnier spielte.
„Der Auftritt macht Hoffnung und Mut für die neue anstehende Spielzeit. Es war phasenweise Handball, wie wir ihn im ganzen letzten Jahr nicht gesehen haben“, zeigten sich die Biederitzer Verantwortlichen Olaf Bienienda und Oliver Wohl im Anschluss sichtlich stolz.

Biederitz: Ritter – Jagarzewski (4), Schneider (6), Steiger (15), Steinweg (18), Exner (25), Hartmann (6), Kurpios (2), Oberwinter (15)

3.Platz in Premnitz

Mit einem guten dritten Platz kehrte der Handball- Verbandsligist SV Eiche 05 Biederitz vom attraktiv besetzten 20. Westhavellandturnier der gastgebenen SG aus Premnitz zurück. Ohne Wechselmöglichkeiten mussten die Ehlehandballer die vier Partien über jeweils 2 x 15 Minuten bestreiten. Da die Reserve des Ausrichters passen musste, wurde entgegen der Vorplanung im Modus jeder gegen jeden gespielt.
Trotz der guten Platzierung dürfte für Trainer Uwe Werkmeister die Reise ins Brandenburgische im Nachhinein nur wenig bis überhaupt nicht aussagefähig sein. Ohne auch nur einen Wechselspieler und mit einem Torhüter (Harm Wilken) auf der Rechtsaußenposition lässt das Gesehene kaum Rückschlüsse auf den aktuellen Vorbereitungsstand zu. „Trotzdem ein riesiges Kompliment an die Spieler, die die Reise mit angetreten haben“, sparte Werkmeister gegenüber seinem wackeren Sieben nicht mit Lob.
Im ersten Spiel setzten sich die Biederitzer souverän mit 15:7 gegen den Vorjahressieger MTV Wünsdorf durch. Im zweiten Turnierspiel des SVE konnte Blau- Weiß Wusterwitz mit 11:9 bezwungen werden. Im Nachbarschaftsduell gegen den Ligarivalen Güsener HC gab es schließlich ein spannendes 12:12- Unentschieden zu sehen. Der GHC hatte zuvor sowohl den Gastgeber SG Westhavelland (12:11) und den MTV Wünsdorf (20:8) bezwungen.
Die Konstellation ergab nun, dass die beiden abschließenden Turnierspiele über die jeweilige Platzierung entscheiden sollten. Im Spiel der Biederitzer gegen den Gastgeber ging es knapp zur Sache. „Es war unübersehbar, dass aus Sicht der Unpaarteiischen die SG nicht um ein gutes Resultat herumkommen soll…“, meinte der Biederitzer Torhüter Max Wetzel nach der 8:9- Niederlage in einer eher überharten Begegnung mit einem Schmunzeln. Wetzel, sonst in der zweiten Mannschaft aktiv, wurde für seinen starken Auftritt mit der Kür zum besten Schlussmann geehrt.
Damit war der Weg für den Güsener HC zum Turniersieg frei, doch eine etwas überraschende 15:16- Niederlage gegen die Blau- Weißen aus Wusterwitz ließ den GHC punktgleich, aber mit dem besseren Torverhältnis gegenüber den Biederitzern auf Rang zwei einkommen. Der Turniersieger hieß schließlich SG Westhavelland.

alle Ergebnisse: SG Westhavelland – Güsener HC 11:12; MTV Wünsdorf – SV Eiche 05 Biederitz 7:15; BW Wusterwitz – SG Westhavelland 11:16; Güsener HC – MTV Wünsdorf 20:8; SV Eiche 05 Biederitz – BW Wusterwitz 11:9; MTV Wünsdorf – SG Westhavelland 14:20; Güsener HC – SV Eiche 05 Biederitz 12:12; MTV Wünsdorf – BW Wusterwitz 6:22; SV Eiche 05 Biederitz – SG Westhavelland 8:9; BW Wusterwitz – Güsener HC 16:15

Endstand: 1. SG Westhavelland 56:45 Tore 6:2 Punkte, 2. Güsener HC 59:46 5:3, 3. SV Eiche 05 Biederitz 46:37 5:3, 4. BW Wusterwitz 58:48 4:4, 5. MTV Wünsdorf 35:77 0:8

Biederitz: Wetzel – Schnetter, Steinweg, Bretschneider, Hebestreit, Wolff, Wilken

Eschweger TSV gewinnt 12. Gedenkturnier/SVE-Reserve überrascht Konkurrenz

Der Eschweger TSV ging beim 12. „Detlef- Heine- Gedenkturnier“ verdientermaßen als Sieger hervor. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden (8:2 Zähler) setzten sich die Mannen aus der Bezirksoberliga Hessen vor der zweiten Vertretung der SG OSF Berlin (Verbandsliga) mit 7:3 Punkten und der überraschend starken Biederitzer Reserve (2. Nordliga) mit 6:4 Zählern durch. Auf den weiteren Plätzen landenten die Verbandsligahandballer aus Biederitz (4:6) sowie des FSV 1895 Magdeburg (3:7) und der Nordligist SG Fortschritt Burg (2:8).
Wie in den Jahren zuvor auch gelang gleich zum Turnierauftakt der Biederitzer Reserve mit dem 11:7 im vereinsinternen Duell die erste Überraschung. Trainer Uwe Werkmeister probierte dabei sehr viel und legte recht wenig Wert auf das eigentliche Resultat. Dass kam im weiteren Verlauf auch den Burgern zugute, die sich mit 12:11 durchsetzen konnten. Ihre beste Saisonleistung boten die Wolff & Co schließlich beim 10:7 gegen Berlin, ehe gegen Eschwege mit dem selben Resultat verloren wurde. Nach dem abschließenden 11:10 gegen den Ligarivalen FSV 1895 Magdeburg stand in der Endabrechnung zumindest Rang vier zu Buche.
Die Biederitzer Reserve spielte auch nach dem Auftakterfolg weiter stark auf. Zwar wurde gegen die Berliner SG knapp aber nicht unverdient mit 13:14 verloren, doch im dritten Turnierspiel beim 10:7 gegen den FSV aus Magdeburg war besonders der kämpferische Aspekt in einer äußerst emotionalen Partie das große Plus. Auch das folgende Derby gegen die Fortschritthandballer aus Burg, die in Rene Teßmann mit 18 Toren den besten Turnierschützen stellten, ging nach Startschwierigkeiten verdientermaßen an die Biederitzer.
Der spätere Turniersieger aus Eschwege begann mit zwei 10:10- Unentschieden (gegen Berlin und den FSV Magdeburg), ehe die beiden Siege gegen Burg (14:11) und Biederitz sie vor dem abschließenden Duell gegen die Biederitzer Reserve ebenfalls auf 6:2 Punkte brachten. So war das genannte Duell praktisch auch das Endspiel um den Turniersieg, welches die Hessen schließlich gegen die wacker kämpfenden SVE- Handballer, die kaum Wechselmöglichkeiten besaßen, mit 12:9 entscheiden konnten. So war es den Berlinern im letzten Spiel vorbehalten, mit der torreichsten Partie (17:14) gegen die Burger in der Endabrechnung auf Platz zwei zu springen. Abschließend bleibt festzuhalten, dass mit Eschwege und Berlin die zwei Teams die Plätze eins und zwei erklommen haben, die sowohl vom spielerischen als auch läuferischen Aspekt am meisten und auch oft recht beeindruckend investiert haben.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Helfern rund um dieses Turnier bedanken. Ein riesengroßes Dankeschön geht an das Schiedsrichtergespann Klaus- Dieter Wolff und Dirk Lugoboni, die alle fünfzehn Begegnungen geleitet haben“, meinte der Biederitzer Abteilungsleiter Michael Thielicke unter großem Beifall auf der anschließenden Siegerehrung.
alle Resultate: SV Eiche 05 – SV Eiche 05 II 7:11; Burg – FSV Magdeburg 6:11; Eschwege – Berlin 10:10; SV Eiche 05 – Burg 11:12; SV Eiche 05 II – Berlin 13:14; FSV Magdeburg – Eschwege 10:10; SV Eiche 05 – Berlin 10:7; Burg – Eschwege 11:14; FSV Magdeburg – SV Eiche 05 II 7:10; SV Eiche 05 – Eschwege 7:10; Berlin – FSV Magdeburg 12:9; SV Eiche 05 II – Burg 9:6; SV Eiche 05 – FSV Magdeburg 11:10; SV Eiche 05 II – Eschwege 9:12; Berlin – Burg 17:14
Endstand: 1. Eschweger TSV 56:47 Tore 8:2 Punkte, 2. SG OSF Berlin II 60:56 7:3, 3. SV Eiche 05 Biederitz II 52:46 6:4, 4. SV Eiche 05 Biederitz 46:50 4:6, 5. FSV 1895 Magdeburg 47:49 3:7, 6. SG Fortschritt Burg 49:62 2:8
Eschwege mit: Rokitta, Annutt – Spannknebel (2), Wagner (9), Vock (2), Meyer (2), Scharff (5), Guthardt (8), Haaß (8), Siegel (12), Henkel (1), Findeisen (5), Stephan (2)
Berlin mit: Volz, Danz – Hansen (9), Manteuffet (13), Finck, Schreck (4), Giebeler (13), Eitner (2), Herdmann (7), Erdmann (6), Brauner (6)
SV Eiche 05 II mit: Wetzel, Meyer – Thielicke (6), Bramer (11), Holzgräbe (9), Rabe (3), Schmidt (4), Wentzel (17), Werkmeister (2)
SV Eiche 05 mit: Wilken, Meyer – Hebestreit (7), Wolff, Klack, Bretschneider (10), Peters (3), Steinweg (2), Gottschalk (8), Schnetter (5), Schrader (2), Schröter (9)
FSV Magdeburg mit: Böhm – Beckmann (11), Sigusch (4), Parthey (1), Mewes (7), Rösing (9), Möhring, Altrock, Splitt (10), Winkler (5)
Burg mit: Gerlach, Bünger – Katillus, Herrmann (4), Teßmann (18), Barkholz (5), Wöhe (7), Lange (12), Winkler, Wucherpfennig (3), Wegner

Eschweger TSV siegt/SVE- Reserve überrascht mit Platz 3/Verbandsliga-Sieben 4.

Der Eschweger TSV ging am heutigen Nachmittag mit 8:2 Zählern völlig verdient als Sieger des 12. Detlef- Heine- Gedenkturnier als Sieger hervor. Auf dem Silberrang kam die zweite Vertretung der SG OSF Berlin mit 7:3 Punkten ein und dahinter gelang völlig überraschend der Biederitzer Reserve, die immerhin drei Siege einheimste, der Sprung auf Rang 3. Die Biederitzer Verbandsligahandballer, die das interne Duell mit 7:11 verloren, beendeten das Turnier auf Platz 4 (4:6). Auf Platz 5 reihte sich der FSV 1895 Magdeburg (3:7) noch vor der SG Fortschritt Burg (2:8) ein.
Ein ausführlicher Bericht folgt morgen!