HVSA- Pokal – Fluch oder Segen?

Die Verbandsligahandballer des SV Eiche 05 Biederitz müssen in der zweiten Runde des HVSA- Pokals am Sonnabend um 16 Uhr bei der Reserve des SV Langenweddingen antreten. Die Partie dürfte für die gebeutelten Gäste Segen und Fluch zugleich sein.   Nein, der eh schon kritisch beäugte HVSA- Pokal wurde für die laufende Saison 2019/2020 nicht wirklich attraktiver gestaltet. Nachdem nun auch noch die Mannschaften der Sachsen- Anhaltliga und den beiden Verbandsligen zur Freiwilligkeit herabgestuft wurden, kam die geringe Teilnehmerzahl von gerade einmal 20 Mannschaften nicht gänzlich überraschend. Auch im Biederitzer Lager kam man vor der Pokalmeldung ins Grübeln, entschied sich dann aber zur Zusage, um vor dem eigentlichen Punktspielstart im Sptember noch einmal ein Testspiel unter Wettkampfbedingungen austragen zu können. Letztendlich war die überschaubare Anzahl an Mannschaften die Folge, dass die erste Runde gänzlich ins Wasser fiel und der Pokalwettbewerb nun praktisch erst in Runde zwei startet. „Ok, wir nehmen es wie es kommt. So kann dieser Wettbewerb für uns Fluch und Segen zugleich sein, denn unser Hauptaugenmerk liegt definitiv auf dem Ligaalltag“, gibt der Biederitzer Trainer Rene Schaarschmidt zu verstehen und hat dabei bereits das sehr wichtige Heimspiel am 12. Oktober gegen die HSG Altmark/West im Visier. So treffen am Sonnabend in der „Sporthalle am Heßberg“ zwei Mannschaften aufeinander, die unterschiedlicher hätten kaum starten können. Während die Biederitzer mit der roten Laterne in der Hand in der Verbandsliga noch immer auf den ersten Zähler warten, grüßt die SVL- Reserve verlustpunktfrei in der Bezirksliga West von der Tabellenspitze. Natürlich nehmen die Biederitzer aktuell jeden noch so dünnen Strohhalm gern auf, doch dürfte das Unterfangen in Langenweddingen mit kleinem Kader kein Einfaches werden. Eine weitere Niederlage, auch wenn es nur im Pokal ist, dürfte das eh schon angeknackste Selbstvertrauen an der Ehle kaum stärken. So geht der Blick der SVE- Gemeinde natürlich längst in Richtung kommendes Wochenende, wo im Ligaalltag endlich der Knoten platzen soll. „Es ist inzwischen definitiv eine Kopfsache. Wir haben am Dienstag mit dem Mannschaftsrat lange gesprochen und nach Lösungsansätzen gesucht, die gern auch außerhalb des Spielfeldes und ohne das Trainerduo zur Umsetzung kommen können“, meinte Schaarschmidt weiter. Ob die Biederitzer dann auch noch im Lostopf für die nächste Runde sein werden, ist dabei völlig unerheblich. Dennoch gibt sich die Biederitzer Sieben kämpferisch:  „Ein Erfolg stünde uns gut zu Gesicht und der muss nicht einmal schön aussehen…“

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*