1.Männer empfangen HSG Altmark/West

Im dritten Heimspiel empfängt das Tabellenschlusslicht der Verbandsliga SV Eiche 05 Biederitz (0:10 Punkte) am Sonnabend um 17 Uhr die HSG Altmark/West. Können die Ehlehandballer den Bock gegen den Rangneunten (4:6 Zähler) aus der Altmark endlich umstoßen?   Eigentlich sollte das letztwöchige HVSA- Pokalspiel bei der zweiten Vertretung des SV Langenweddingen die erhoffte Trendwende bringen, doch leider blieb der positive Effekt nicht nur aufgrund der schmerzlichen 24:28- Niederlage aus. Unabhängig vom Resultat war es abermals ein rundum enttäuschender Auftritt gegen einen Kontrahenten, der mit grundsolidem Handball durchaus zu bezwingen war. „Es hapert aktuell ganz einfach noch an zu vielen Basics. Das fängt bei der mangelnden Passqualität an, zieht sich über den wenig konzentrierten Abschluss bis hin zur oft unrunden Abwehrarbeit“, blickte der Biederitzer Trainer Rene Schaarschmidt am Dienstagabend kurz zurück, ehe es bereits in der Trainingseinheit in einem Testspiel gegen Kali Wolmirstedt aus der 1. Nordliga ging. Dort präsentierte sich die SVE- Sieben gegen die Schützlinge um Trainer Andreas Kunert (ehemaliger langjähriger Spieler an der Ehle) in den ersten zwanzig Minuten wiederum katastrophal, ehe die restlichen vierzig Minuten zumindest etwas Selbstvertrauen in die Reihen der Biederitzer gebracht haben dürften, denn zumindest in Sachen Tempo und Passqualität war ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen. Dass am Ende aber ein 31:31- Unentschieden zu Buche stand, war der unzureichenden Chancenverwertung geschuldet, denn die 40 Toremarke wäre an diesem Abend durchaus zu knacken gewesen. Der aktuelle Blick auf die Tabelle verrät unweigerlich, dass die Biederitzer mehr und mehr zum Punkten verdammt sind. Der ein oder andere Zähler täte neben der Tabelle fraglos auch den Spielern des SV Eiche 05 gut, denn eine Frage des Kopfes ist es laut Coach Schaarschmidt inzwischen definitiv. „Natürlich stünde uns ein Erfolg gut zu Gesicht und würde die Aufgabenbewältigung in den nächsten Wochen schon etwas einfacher machen.“ Ob dies den Biederitzern in der aktuellen Form gegen den Rangdritten der Vorsaison gelingt, bleibt indes abzuwarten. Die Truppe um Trainer Dominec Soeder ist durchwachsen in die neue Saison gestartet, wobei es nach einem kapitalen Fehlstart in Stendal (16:31) Doppelpunktgewinne beim Güsener HC (26:23) und zuletzt daheim gegen den LSV 90 Klein Oschersleben (33:24) zu verzeichnen gab. Die beiden anderen Niederlagen gab es daheim gegen den Post SV Magdeburg (19:24) und bei der Gommeraner Eintracht (22:25). Für die Biederitzer wird es in erster Linie wichtig sein, das Tempospiel der Altmärker in den Griff zu bekommen. Natürlich müssen auch die eigenen Qualitäten deutlich besser zum Tragen kommen. Dies kann nur mit einer konzentrierten Abwehrarbeit einhergehen, aus der schlussendlich technisch saubere Gegenstöße gefahren werden. Auch im Positionsangriff gibt es noch große Reserven: „Wir gehen noch viel zu selten in das einfache 1:1 oder lassen den unerlässlichen Gang in die Tiefe aus…“, mahnte SVE- Coach Rene Schaarschmidt auch nach dem Test gegen die Kalihandballer aus Wolmirstedt.

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