Sonntag 14 Uhr SV Eiche 05 – SDL

Am 18. Spieltag empfängt in der Verbandsliga das Tabellenschlusslicht SV Eiche 05 Biederitz (5:27 Punkte) den Rangvierten HV Lok Stendal (21:13). Der Blick auf die Tabelle offenbart mehr als deutlich, dass die Gastgeber in ihrem zweiten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag um 14 Uhr zum Punkten verdammt sind.   Ganze dreißig Tage sind inzwischen vergangen, seitdem die Biederitzer ihr letztes Punktspiel beim SV Langenweddingen (26:30) absolviert haben. Dieser lange Zeitraum kam deshalb zustande, weil die SVE- Mannen nach dem planmäßig verlegten Heimauftritt gegen die SG Seehausen (findet am 19. April statt) das Gastspiel beim Rangzweiten HSG Osterburg aufgrund zahlreicher personeller Ausfälle haben absagen müssen. Natürlich haben die Schützlinge um Trainer Rene Schaarschmidt in dieser Zeit die Hände nicht in den Schoß gelegt und fleißig trainiert. Zudem gab es zwei Testspiele gegen Kali Wolmirstedt (1. Nordliga, 40:35) und gegen den Sachsen- Anhaltligisten BSV 93 Magdeburg, 28:40), die allerdings aufgrund von Urlaub und einiger verletzter Akteure nur mit schmalem Kader bestritten wurden. Der Blick bei den Biederitzern ging an den spielfreien Wochenende naturgemäß auch immer wieder auf die Resultate der ebenfalls im Abstiegskampf beteiligten Mannschaften. Dabei konnten sowohl Wacker Westeregeln, aber vor allem die zweite Vertretung des SV Oebisfelde enormen Boden gutmachen und gewichtige Akzente im Tabellenkeller setzen. Natürlich hat man an der Ehle aber auch zur Kenntnis genommen, dass sowohl der LSV Klein Oschersleben als auch der SV Irxleben eher weniger erfolgreich waren und somit durchaus noch in Schlagdistanz sind. Es steht allerdings außer Frage, dass die Biederitzer selbst gezwungen sind, den bisherigen mageren fünf Zählern weitere hinzuzufügen, um überhaupt noch eine realistische Chance im Abstiegskampf zu haben. Ob sich da bereits im anstehenden Heimspiel gegen den HV Lok Stendal die Möglichkeit bietet, muss abgewartet werden. Zieht man das Hinspiel, welches Ende September deutlich mit 26:36 verloren wurde, zu Rate, dann sieht es eindeutig nach einer sehr hohen Hürde für die Biederitzer aus. „Es war damals ein viel zu zögerlicher und mutloser Auftritt. Wir haben sehr gehemmt gewirkt“, erinnert sich der SVE- Coach Rene Schaarschmidt an das Gastspiel in der Altmark. Zudem fiel in dieser Begegnung auf, das vor allem die linke Abwehrseite, Rechtsaußen Ludwig Gercke erzielte allein zehn Treffer, gewaltige Schwierigkeiten mit dem spielstarken Kontrahenten offenbarte. Im letzten Pflichtspiel vor zwei Wochen konnten die Stendaler mit einem 36:24- Heimsieg gegen den LSV 90 Klein Oschersleben ihren Abwärtstrend von zuvor drei verlorenenen Partien in Folge stoppen. Wiederholt hatten dabei die Lokhandballer große personelle Engpässe zu verkraften, was sich besonders beim Gastspiel in Gommern (20:38) auch im Resultat wiederspiegeln sollte. Die Biederitzer gehen sicherlich nicht chancenlos in die Heimpartie, werden aber fraglos an die Leistung der zweiten dreißig Minuten von Langenweddingen anschließen müssen, wo sie sich aufgrund einer klaren Leistungssteigerung auch Zählbares verdient gehabt hätten. Eigenes Unvermögen, aber auch unglückliche Entscheidungen der Unpaarteiischen verhinderten dies allerdings. Nun bietet sich vor heimischer Kulisse nach langer Durststrecke erneut die Möglichkeit, Zählbares auf der Habenseite zu verbuchen.

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