Saisonrückblick Nachwuchs Spielzeit 2018/2019

Für den Nachwuchs des SV Eiche 05 Biederitz war die zurückliegende Spielzeit 2018/2019 erneut eine sehr erfolgreiche Saison. Während die männliche B- und C- Jugend in den Sachsen- Anhaltligen eine sehr gute Rolle spielten, kamen auch die Mannschaften in den Nordligen auf oberen Tabellenplätzen ein. Auch die Minis wussten in der abgelaufenen Spielserie wiederum zu überzeugen. Fazit: Der Nachwuchs des SV Eiche 05 ist in allen Altersklassen auf einem sehr guten Weg und konnte erneut große Leistungssteigerungen verzeichnen.
Die männliche B- Jugend schloss die Saison in Sachsen- Anhalts höchster Spielklasse auf einem hervorragendem dritten Platz mit 23:9 Punkten ab. „Die Jungs können sehr stolz auf sich sein. Sie haben viel dazugelernt, auch weil sie viel vom Trainingsprozeß auf den Ligaalltag umgesetzt haben“, zog der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister zurecht ein überaus positives Fazit. In der Hinrunde gab es durchweg spannende Begegnungen, denn nicht eine Partie hatte einen Unterschied von drei Treffern zu verzeichnen. So stellte sich schon früh der Lernprozeß im Ligaaalltag ein, obwohl der Hinrundenabschluss gegen Jessen am grünen Tisch gewonnen wurde. Der hohe Rückrundenauftaktsieg mit 37:24 gegen den späteren Meister aus Westeregeln war dann sicherlich eines der Highlights der Saison. Wichtig war dann auch der Erfolg gegen einen der ärgsten Verfolger GW Wittenberg/Piesteritz (30:29), ehe auch die SG Kühnau mit 36:30 nach einer tollen Aufholjagd niedergerungen werden konnte. Der Teilerfolg beim späteren Vizemeister HSV 2000 Zerbst bedeutete dann in der Endabrechnung Bronze. Dass mit einem Sieg beim HSV sogar Silber gebracht hätte, wäre indes Jammern auf sehr hohem Niveau.
Kader MJB SAL: Cedric Lengefeld (15 Spiele/0 Tore), Moritz Heseler (5/0) – Robin Urban (15/59), Luca Exner (12/3), Robin Anderson (11/2), Moritz Steinweg (15/89), Ivo Jagarzewski (11/4), Tim Koine (14/110), Till Schneider (14/18), Lukas Hartmann (15/41), Philip Wohl (15/43), Dorian Oberwinter (12/58), Emil Simon (13/0), Konrad Beres (9/0)
Die männliche C- Jugend des SV Eiche 05 kam schlussendlich nach einer überzeugenden Spielzeit mit 20:16 Zählern auf Rang 5 ein. „Wir können mit unserem Auftreten ausnahmslos zufrieden sein. Die Jungs haben sich viel angenommen und konnten davon in der Folge mehr und mehr profitieren. Wir freuen uns schon jetzt auf die vor uns stehenden Aufgaben“, meinte der SVE- Coach Dirk Hesse, der mit seinem kleinen Kader auch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte, rückblickend. Ärgerlich waren in der Hinrunde fraglos die Punktverluste gegen GW Wittenberg/Piesteritz (21:21) und beim SV Irxleben (22:24), während man im Heimspiel gegen den späteren Vizemeister JSpG Kühnau/DR HV 06 beim 27:28 vor einer großen Überraschung stand. In den anderen Begegnungen gab es zwar ab und an Auszeiten, doch die Zähler blieben schließlich doch beim SVE- Nachwuchs. In der Rückrunde stachen dann die Heimspiele gegen die HG 85 Köthen (36:32) und gegen den späteren Meister SC Magdeburg heraus, dem trotz einer 17:33- Niederlage lange Paroli geboten werden konnte. Mit dem 30:26 in Wittenberg gelang den Hesse & Co schließlich neben einer gelungenen Revanche auch ein überzeugender Saisonausklang.
Kader MJC SAL: Moritz Heseler (14/0), Lukas Rieger (13/0), Gustav Nafe (7/0) – Marius Hammecke (18/39), Marvin Müller (17/27), Julius Warnecke (15/47), Konrad Beres (18/140), Jonas Maffert (16/74), Jan Schmidt (17/6), Lukas Hesse (18/84), Emil Simon (18/38), Maksymilian Beres (18/41), Ole Kupsch (11/3)
Die weibliche C- Jugend kam in der Staffel 1 hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Oebisfelde (28:0) mit 23:5 Zählern auf Rang 2 ein, was gleichbedeutend mit der Teilnahme am Final- Four war. Durch die einfache Punkterunde marschierten die Mädels um Trainerin Doreen Schieke zumeist mit klaren Erfolgen, die lediglich nicht ganz unerwartet gegen den Überflieger SVO ausblieben. Den fünften völlig bedeutungslosen Minuspunkt handelte sich der SVE- Nachwuchs am letzten Spieltag gegen die HSV Magdeburg- Reserve ein. Im Final- Four in der Landeshauptstdt gab es im Halbfinale am späteren Sieger HSV Magdeburg beim 16:24 kein Vorbeikommen. Für eine überaus erfolgreiche Spielzeit belohnten sich die Biederitzer dann mit einem knappen 25:24- Erfolg im kleinen Finale gegen den BSV 93 Magdeburg. „Schon das Erreichen des Final- Four war für uns alle ein riesiger Erfolg und die Bronzemedaille war dann die Krönung“, konnte Schieke naturgemäß ein überaus erfolgreiches Fazit einer langen Saison ziehen.
Kader WJC Nordliga: Rena Grunert (13/0) – Jolin Dettmer (11/31), Maira Hofmann (13/94), Amy Eilert (12/67), Angelina Bandey (13/15), Louisa Schnell (13/43), Charlott Rosenau (12/60), Antonia Kauert (10/3), Pauline Neuendorf (13/91), Sarah Barthelmann (7/23), Cosima Hermann (3/2)
Final- Four- Teilnahme hieß es auch für die männliche D- Jugend nach Abschluss der einfachen Punkterunde, konnten doch alle 14 Begegnungen in Staffel 1 schadlos heruntergespielt werden und 28:0 Punkte verbucht werden. Den knappsten Sieg gab es zum Auftakt gegen den TuS Magdeburg mit 27:18 und auch die Derbys gegen den späteren Rangzweiten JSpG Gommern/Möckern wurden überaus deutlich (41:20 und 48:30) gestaltet. Auch im Final- Four konnte dann den Biederitzern keine Mannschaft das Wasser reichen. Nach dem Erreichen des Finales (28:12 gegen den Güsener HC) standen die SVE- Youngster wieder der JSpG Gommern/Möckern gegenüber und setzten sich völlig verdient mit 23:11 durch. „Diesen Titelgewinn haben sich meine Jungs mehr als verdient. Nahezu jeder Spieler konnte sich erneut verbessern“, blickte der Biederitzer Trainer Michael Thielicke völlig zurecht stolz in den Rückspiegel.
Kader MJD Nordliga: Philipp Wolff (13/0) – Marvin Wohl (13/15), Maximilian Gröbe (7/3), Timo Schlieb (14/12), Linus Steinweg (14/49), Max Kalsdorf (12/2), Lukas Ribbert (14/68), Tim Thielicke (14/99), Jannis Hartmann (12/14), Aaron Bruska (11/10), Jan Schmidt (11/57), Lukas Hesse (10/97), Ole Kupsch (4/7), Willi Geirsson (4/3), Jonas Maffert (7/77)
Platz 5 mit 24:20 Zählern standen in der Endabrechnung für die weibliche D- Jugend zu Buche. „Mit dieser Platzierung sind wir durchaus zufrieden, sind uns doch die vor uns platzierten Mannschaften nicht nur von den Zahlen her noch ein ganzes Stück voraus. Die Mädels haben wiederum mehr als einen Schritt nach vorn gemacht“, gab die Biederitzer Trainerin Sandra Schmidt zu verstehen. Gleich im ersten Heimspiel gab es mit dem 17:16 gegen die Reserve des HSV Magdeburg eine große Überraschung. Ansonsten allerdings gab es gegen die Top 4 der Liga nichts zu holen. Während es gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte zumeist zu klaren Siegen reichte, gab es gegen die später punktgleichen Mannschaften BSV 93 Magdeburg (19:16 und 15:18) sowie JSpG Gommern/Möckern (19:11 und 20:23) ausgeglichene Duelle zu sehen.
Kader WJD Nordliga: Neele Zeidler (1/0), Cosima Hermann (22/1) – Lilli Schnelle (17/16), Anika Löffler (20/5), Maren Berlin (21/4), Jessica Urban (22/87), Anouk Wotjak (18/20), Luise Warnecke (21/65), Johanna Hesse (19/64), Ina Schulze (14/0), Katerina Jung (16/4), Charlott Rosenau (19/148), Gerike (2/1), Charlotte Eilitz (19/11), Isabella Kauert (19/3), Madita Wontraba (10/3), Tessa Grotsch (2/0)
Der Sprung unter die letzten Vier gelang indes auch der männlichen E- Jugend. In der einfachen Punkterunde in Staffel 2 gab es lediglich eine Niederlage gleich beim ersten Auswärtsauftritt bei der JSpG Gommern/Möckern (22:24) zu verzeichnen. In der Folgezeit schlossen sich durchweg klare Siege sowohl zuhause als auch in der Ferne an, so dass schlussendlich mit 22:2 Punkten der Platz an der Sonne erklommen wurde. Im Final- Four gelang dann die Wiedergutmachung gegen die JSpG aus Gommern bzw. Möckern. Nach dem verlorenen Halbfinale gegen den SC Magdeburg (20:23) gab es im kleinen Finale einen knappen 22:21- Sieg und somit die Bronzemedaille. „Obwohl wir nur selten wirklich gefordert wurden, war doch eine Leistungssteigerung aller unverkennbar. Die Medaille rundet eine insgesamt sehr positive Spielzeit noch ab“, meinte SVE- Coach Torsten Riek rückblickend.
Kader MJE Nordliga: Philipp Wolff (6/0) – Tim Thielicke (7/60), Aaron Bruska (5/14), Lukas Ribbert (9/64), Marvin Wohl (3/8), Louis Bodenstedt (10/41), Alexander Gröbe (9/0), Anton Riek (12/46), Linus Steinweg (5/21), Julian Hass (10/3), Julius Neumann (9/6), Felix Deneke (11/47), Hugo Härtel (10/34), Nils Blume (11/11), Lennard Reche – Emden (9/8), Felix Theuerkauf (6/1), Edgar Zinke (6/1)
Die weibliche E- Jugend konnte sich in der Nordliga die Vizemeisterschaft hinter dem verlustpunktfreien HSV aus Magdeburg sichern. Die beiden einzigen Niederlagen kassierten die Mädchen um Trainerin Stefanie Hesse gegen den Überflieger aus der Landeshauptstadt, während alle anderen Begegnungen mehr oder weniger sicher gewonnen werden konnten. Einhergehend mit der Silbermedaille im Spielbezirk Nord nahmen die SVE- Mädels schließlich an der Bestenermittlung des HVSA in Dessau teil. Dort wurde schließlich ein zufriedenstellender 5. Platz erreicht, wobei die beiden Auftaktniederlagen gegen Kühnau (6:11) und Weißenfels (4:7) ein durchaus besseres Abschneiden verhinderten. Der abschließende deutliche 9:3- Erfolg gegen den Jessener SV und somit Rang fünf rundete eine insgesamt sehr erfolgreiche Spielzeit ab.
Kader WJE Nordliga: Neele Zeidler (12/7) – Emilia Böhme (11/7), Tessa Grotsch (14/6), Madita Wontraba (13/33), Johanna Hesse (14/172), Sina Schlieb (14/4), Finnja Böhme (12/12), Katerina Jung (12/17), Jendrosch (4/0), Jessica Urban (13/93), Felia Fleischer (6/0), Pia Wiesner (7/0), Natalie Schütt (11/0), Ina Schulze (2/0), Isabella Kauert (9/9)
Die Kleinsten des SV Eiche 05 kamen nach sieben Partien auf einem hervorragenden dritten Platz ein. Mit lediglich zwei Niederlagen gegen den Meister FSV 1895 Magdeburg und den Vize BSV 93 Magdeburg II bei fünf Siegen wiesen die Schützlinge um das Trainergespann Stephan Holzgräbe/Alexander Jantz ebenfalls ihr Können nach und konnten sich völlig zurecht über die Bronzemedaille freuen. „Wir brauchen uns nicht wirklich Sorgen um den Biederitzer Handballnachwuchs machen“, dürfte nicht nur mit Blick auf die Leistungen der Minis an der Ehle für viel Euphorie in den nächsten Jahren sorgen.

 

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